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Positionen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)


GEW – Marburg unterstützt den Bildungsstreik 2010:

    Höchste Zeit für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik – gegen die Ökonomisierung im Bildungssystem !

    Ein grundlegendes Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion über eine Neuorientierung des Bildungssystems in der Gesellschaft anzuregen:

      • Junge Menschen werden durch Chancenungleichheit und fehlende Ausbildungs- und Studienplätze ihrer Zukunftschancen beraubt. Noch immer leben in Deutschland rund 4 Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können. 1,5 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren haben keine abgeschlossene Ausbildung. Jeder zehnte Jugendliche verlässt die Schule ohne Abschluss, das sind mehr als 65.000  pro Jahr. Einer von drei Jugendlichen mit Migrationshintergrund bekommt keinen Ausbildungsplatz. Kinder aus bildungsfernen und einkommensarmen Familien sind in Deutschland trotz gleicher Begabung eindeutig benachteiligt.
      • Statt – wie in der Verfassung und den einschlägigen Gesetzen vorge-schrieben – die Schulen und Hochschulen staatlicherseits hinreichend mit personellen und sächlichen Mitteln auszustatten, werden sie dem Markt und einem Wettbewerb ausgesetzt und zu Bildungs-Unternehmen umstrukturiert. Nicht mehr die Bedürfnisse der Schüler und Studierenden, sondern wirtschaftliche Effizienz und Kostensenkung stehen im Mittelpunkt. Die Pädagogik wird durch betriebswirtschaftliches Denken verdrängt. Die Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich werden immer mehr flexibilisiert, befristete und prekäre Beschäftigungen sind im Vormarsch.
    • Von der Schule verlangt man heute alles Mögliche und Unmögliche: Kompetenzen diverser Art, gute Allgemeinbildung, PISA-Tauglichkeitstest, Handhabung neuer Medien, Interesse an Politik, Umwelt, Natur und globalen Zusammenhängen und natürlich Erziehung. Aber auch Empathie, Kreativität, Disziplin, Gesundheitsbewusstsein usw. werden verlangt. Will Schule nicht den wechselnden politischen Interessen, Moden und Vorstellungen ausgesetzt sein, bedarf es eines Grundprinzips, auf das sie sich gründen kann. Schule soll fordern und fördern in einer pädagogisch angemessenen Atmosphäre !
      • Obwohl nahezu alle wissenschaftlichen Untersuchungen und die Erfahrungen aus anderen Ländern belegen, dass längeres gemeinsames Lernen für alle besser ist, wird aus parteipolitischen und ideologischen Gründen an einem Schulsystem festgehalten, das Kinder im Alter von zehn Jahren aussiebt, von Freunden trennt und die Lebenswege vorentscheidet. Der schulische Erfolg hängt zu einem Großteil vom Einkommen und der gesellschaftlichen Stellung der Eltern ab.

    Die GEW Marburg unterstützt den Bildungsstreik 2010

    mit folgenden Forderungen:

    • Bildung ist keine Ware, Schule ist kein Wirtschaftsbetrieb und Schüler sind keine Kunden – die Privatisierung von öffentlichen Schulen muss verhindert und die Demokratisierung des Bildungswesens gestärkt werden !
    • Eine Schule für alle! Alle haben ein Recht auf gute, kostenlose Bildung! Wir lassen es uns nicht länger gefallen, dass jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern die Chancen auf eine gerechte Behandlung in der Gesellschaft genommen wird, indem Bildungsgebühren eingeführt und Ausbildungsplätze gestrichen werden!
      Verbesserung der Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler in den Bildungseinrichtungen:
    • geringere Klassen- und Kursgrößen
    • weniger Leistungsdruck
    • Raum für individuelle Förderung von Schülerinnen + Schülern
    • längeres gemeinsames Lernen
    • flächendeckend echte Ganztagsschulen in gebundener Form
    • Rückkehr zu G 9
    • Bereitstellung zusätzlicher Unterstützungssysteme (Sozialpädagogen, Psychologen, …)
    • größere und gut ausgestattete Klassenräume, die Ansprüche moderner Pädagogik erfüllen und auch Bewegungsangebote ermöglichen
    • Unterrichtsausfall muss nicht sein, – stellt 10% mehr Lehrer ein !
      Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer in den Bildungseinrichtungen:
    • weniger Bürokratie, mehr Pädagogik
    • Rücknahme der Pflichtstundenerhöhung für Lehrkräfte und 110%ige Zuweisung an die Schulen
    • Entlastung von Schulleitungen
    • Gegen die weitere Privatisierung der Lehrerfortbildung
    • Bezahlung der Sommerferien von befristet angestellten Lehrkräften
    • mehr Zeit für die eigentlichen Bedürfnisse der Schüler durch persönliche Zuwendung, statt das Schulklima vergiftende und die Lehrergesundheit schädigende psychosoziale Stressfaktoren, die hervorgerufen werden durch z.B.
      • Lernstandserhebungen,
      • Vergleichsarbeiten,
      • Schulprogrammarbeit,
      • vermehrte Prüfungen,
      • permanente Lernplanänderungen,
      • Ausarbeitung von Kompetenzrastern,
      • Zertifizierungskampagnen,
      • Organisation von Schüleraustauschprogrammen,

    usw. Marburg, den 19.05.2010

    Termineplan für die nächsten Wochen

    Hier sind die Termine für die nächsten Wochen.
    Was macht der Bildungsstreik bundesweit!
    Was macht der Bildungsstreik in Marburg!
    Was macht die Uni mit dem Hochschulpakt!

    07.06.: letztes großes “Bildungsstreik Marburg”-Treffen vor der Demo!

    18Uhr im AStA

    09.06.: bundesweiter dezentraler Aktionstag

    Vorbereitungen für Marburg sind am Laufen – falls du mitmachen willst, komm zu den wöchentlichen Plena mittwochs 19 Uhr, Foyer der PhilFak (Wilhelm-Röpke-Str. 6)

    16.06.: Day of United Symbolic Actions

    Nähere Infos unter:

    emancipating-education-for-all.org/day_united_symbolic_actions

    17.-20.06.: Bildungsfest in Marburg

    19.06. Bildungsstreik Initiative Marburg auf dem Bildungsfest

    Infos über das Bildungsfest

    Protestbrief an Ministerinnen

    An alle SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und StudentInnen,

    wenn ihr auch über die Sparmaßnahmen der hessischen Landesregierung

    in Höhe von 79 Millionen € jährlich verärgert seid, dann lasst es

    Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und

    Kultusministerin Dorothea Henzler wissen.

    Über die Seite Hessen-spart-an-Bildung könnt ihr eine Email an beide

    Ministerinnen verschicken.

    Einen Auszug aus dem Protestbrief (Hier in ganzer Länge):

    “…Die Qualität der Lehre und Forschung an den schon jetzt überfüllten hessischen Schulen und Hochschulen wird sich weiter verschlechtern, bei teilweise 150% Auslastung ist kein Spielraum zum Sparen mehr vorhanden. Die Kürzungen als „Solidarpakt in schwierigen Zeiten“ zu verpacken wirkt angesichts großzügiger Investitionen wie z.B. in den Flughafen Kassel-Calden fast zynisch.

    …..

    Bildung ist keine Ware; und Frau Kühne-Hörmanns Aussage in der FAZ vom 28.04., dass „Fachbereiche, in denen es kaum Studenten gibt, [...] nicht länger hinnehmbar“ sind, muss ich im Sinne einer freien und umfassenden Bildung entschieden widersprechen. Wie Sie aus geringen Studierendenzahlen einen kausalen Zusammenhang mit der Sinnhaftigkeit einer Forschungsdisziplin herleiten, ist ebenso unverschämt wie die offene Drohung im selben Interview: „Wer ihn [den Hochschulpakt] nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten“. Solche Aussagen können nur eskalativ auf die schon angespannte Situation wirken und disqualifizieren Ihre Forderung nach sachlichen Argumenten seitens Ihrer Kritiker.”

    Sagt Nein zu den Einsparungen in der Bildung!

    Kürzungen und Hochschulpakt ohne uns!

    Auf zur Demo am 11. Mai in Wiesbaden ab 15 Uhr Hbf!!!!

    Was steht an?

    Count-Down zur Demo in Wiesbaden:

    • 10. Mai – 12.15Uhr
      Flashmobs an den Mensen:
      Plan ist es in BEIDEN MENSEN im Foyer, eingehakt, mit den Rücken zueinander eine Minute im Kreis zu stehen. Jede_r trägt gelbe T-Shirts mit Zettel auf denen die entsprechende Abfahrtszeit aus Marburg, also 11.30 Uhr, und dem Demo-Beginn in Wiesbdan, also 15 Uhr stehen. Anschließend wird ein Mensch den, in der Mitte des Kreises stehenden, Ghettoblaster betätigen und wir werden zu “Krawall und Remmidemmi” durch die Mensen tanzen. Nach dem Lied gehen wir geschlossen raus.
      Ihr braucht also: 5-10 Minuten Zeit und ein gelbes T-Shirt.
    • 10. Mai – 14Uhr
      Campus-Demo; anschließend an Flashmobs – haltet Augen und Ohren offen!
    • 10. Mai – 19Uhr
      Letztes großes Plenum vor der landesweiten Demo im Foyer der “PhilFak” (Wilhelm Röpke Str.6)
    • 11. Mai – 11.30Uhr
      Der “Bildungsstreik Marburg” trifft sich am Hbf, um sich auf den Weg nach Wiesbaden zu machen
    • 11. Mai – ab 15Uhr (am Hbf Wiesbaden)
      Wiesbaden rocken – Kürzungen blockieren!
      [Es finden uniweit keine Veranstaltungen statt, da "Dies Academicus".]
    • 12. Mai – 19Uhr
      Plenum: “Wie machen wir gemeinsam weiter?” – wie immer im Foyer der “PhilFak”

    1000 Studierende demonstrieren gegen die Mittelkürzung und für mehr Demokratie an der Philipps-Universität

    Pressemitteilung des AK Öffentlichkeit der Bildungsstreik-Initiative Marburg zum 22.04.2010

    1000 Studierende demonstrieren gegen die Mittelkürzung und für mehr Demokratie an der Philipps-Universität
    Am 22.04.2010 versammelten sich etwa 1000 Angehörige der Philipps-Universität Marburg zu einer Kundgebung vor der Alten Universität in Marburg. Anlass war die Amtseinführung der neuen Universitätspräsidentin Krause und der Besuch der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Kühne Hörmann.

    Um 13 Uhr begannen ca. 50 Studierende ihren Weg durch die Universität. Auf dem Weg durch Seminare und Vorlesungen zur alten Universität wuchs die Gruppe auf ca.500 Menschen an.
    Als um 14:30 Uhr die studentische Kundgebung begann, waren ca. 1000 Angestellte der Universität, Studierende, Professor_innen und andere Interessierte vor Ort.
    Die Studierenden thematisierten die antidemokratische Politik des ehemaligen Universitätspräsidenten Nienhaus, dessen Amtszeit endete, und äußerten die Hoffnung, die neue neue Universitätspräsidentin Krause könnte die Interessen der Studierenden und Angestellten besser berücksichtigen. Das Amt der/s Unipräsident_in wurde allerdings als undemokratisch zurück gewiesen.
    Anlässlich des Besuchs der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Kühne-Hörmann wurden auch die aktuellen Kürzungen des Ministeriums thematisiert. Es soll 2011 79 Millionen Euro Für Schulen und Hochschulen in Hessen eingespart werden. Das bedeutet für die hess. Hochschulen 30 Millionen Euro und für die Philipps-Universität 5 Millionen Euro weniger.
    Die Ministerin brach ihre Rede dann aber auf Grund lautstarken Protestes von Studierenden ab. Der Senat hatte sich außerdem in schwarz gekleidet und lediglich Wasser und Knäckebrot gereicht. Die Polizei hatte zuvor Studierende mittels sog. Pfefferspray daran gehindert an der öffentlichen versammlung im Festsaal teil zu nehmen. Geklärt werden muss noch die Beteiligung des Universitätskanzlers Nonne an einer Rangelei an der Eingangstür.

    Podcast: Mit dem Rücken an der Wand – Die aktuelle Lage der Uni Marburg und der hessischen Bildungslandschaft

    Die hessische Bildungslandschaft steht, wenn die geplanten Kürzungen von insgesamt fast 80 Millionen Euro wirklich durchgesetzt werden, mit dem Rücken an der Wand. Durch die schlechte Informationspolitik des Ministeriums ist es im Moment schwer die Entwicklungen in einen Gesamtkontext zu rücken. Deswegen versuchen wir in dem Podcast einen Abriss der aktuellen Lage in Hessen und insbesondere in Marburg zu geben. Leider können wir nicht für alle Zahlen Quellen nennen bzw. sie 100% garantieren. Wir haben uns aber bemüht so genau wie möglich zu sein. In den Shownotes kann man einige der Zahlen auch im Orginal nachlesen. Es geht dieses Mal wirklich um die (ohnehin schon marode) Substanz der Hochschulen. Deswegen: Vernetzt euch, organisiert euch, bringt euch ein, sprecht mit euren Kommilitonen & Freunden, Eltern & Geschwistern, protestiert für eure Bildung!

    Podcast der aktiven Fachschaft Politikwissenschaft

    Demo zum “Tag gegen Polizeibrutalität” und Prozess zum Bildungsstreik

    Mo, 15.03 – Demo zum

    “Tag gegen Polizeibrutalität”

    organisiert von der Roten Hilfe Gießen

    Beginn und Treffpunkt: 12.00 Berliner Platz (voraussichtliches Ende 13.15)

    Lokaler Hintergrund dieser Demonstration: Am selben Tag, 13.30 Uhr findet im Amtsgericht der zweite Prozesstermin gegen einen Schüler statt. Er wurde im Rahmen einer Schülerdemonstration im Juni 2009 in Gießen vorübergehend festgenommen. Der Vorwurf lautet auf, “Öffentliche Aufforderung zu Straftaten” (§ 111 StGB). Den Hintergrund beschreibt die Solidaritätsgruppe um den Betroffenen folgendermaßen:
    Continue reading ‘Demo zum “Tag gegen Polizeibrutalität” und Prozess zum Bildungsstreik’

    Bildungsstreik goes 2010

    Aufruf zum Bildungsstreik 2010Liebe Bildungsbewegte,

    Am Freitag den 26. Februar haben sich Aktive des Bildungsstreiks; der GEW, der FAU, Elternbeiräte, SchülerInnen, Studierende und andere Interessierte zum ersten Koordinierungsgespräch zum Bildungsstreik im Sommer 2010 getroffen.

    Themen waren der Zeitplan für die Aktionen im Sommer und die Vernetzung untereinander. Außerdem sollte die inhaltliche Diskussion mehr Raum innerhalb des Protestes eingeräumt bekommen.

    Im Sommer soll neben Themen, die Studierende betreffen auch verstärkt die von SchülerInnen und Auszubildenden bearbeitet werden.

    Das nächste Treffen findet am

    Freitag, den 19. März um 18 Uhr
    im Haus der Jugend, Frankfurter Straße 21 in Marburg, Raum 202

    statt.

    Gruppen, wie Einzelpersonen, die Interesse an Veränderungen im Bildungssystems und emanzipatorischer Bildung haben, sind herzlich eingeladen.

    Auf zum Bildungsstreik 2010, auf in einen heißen Sommer,

    Initiatiave Bildungsstreik Marburg

    Audimax Wien geräumt – Bildungsproteste gehen weiter

    Wien 21. Dezember: Während andere Universitäten politische Lösungen finden, lässt das Rektorat der Universität Wien räumen. Versorgung der Obdachlosen nicht sichergestellt.

    Obwohl eine politische Lösung in Reichweite war, ließ das Rektorat das Audimax heute Morgen von der Polizei räumen. Etwa 150 Personen verließen auf Aufforderung friedlich das Gebäude. Die BesetzerInnen sind enttäuscht von der Vorgehensweise des Rektorats, sie verurteilen Räumungen als Ersatz für das Finden einer politischen Lösung.

    Heute Abend hätten im Plenum die Bedingungen für eine Einigung mit der Universität beschlossen werden sollen. Von Seiten der BesetzerInnen herrschte eine große Bereitschaft noch vor Weihnachten eine Lösung zu finden.

    Auch die Wiener Obdachlosenorganisationen fühlen sich übergangen. Die Vorbereitungen für die Versorgung der Obdachlosen waren noch nicht ganz abgeschlossen. Rund 100 Obdachlose stehen nun ein paar Tage vor Weihnachten auf der Straße. “Diese Menschen wurden heute mutwillig in die Kälte geschickt”, kritisiert Markus Reiter, Geschäftsführer des Neunerhauses.

    Besonders unverständlich ist der Zeitpunkt der Räumung. Verglichen mit den letzten Wochen hat sich die Sicherheitslage nicht wesentlich verändert. Es gab keine akute Verschlechterung, die die heutige Räumung rechtfertigen würde.

    Die Bildungsproteste gehen jedenfalls weiter! Die Wiener “unsereuni”-Bewegung hat ihr Zentrum in den noch immer besetzten zweitgrößten Hörsaal der Universität Wien (C1, AAKH) verlagert und die Arbeit sofort fortgesetzt. Um 13 Uhr und 19 Uhr finden dort Plena statt.

    Die Audimax-Besetzung hat eine Bildungsbewegung losgetreten, die weit über die Besetzung hinausgeht. Über 30.000 Studierende sind über das Internet vernetzt, über 100 Arbeitsgruppen engagieren sich weiterhin, kreative Straßenaktionen, Proteste und Besetzungen an über 80 Universitäten in Europa gehen weiter.

    Das Audimax Wien ist überall!

    Rückfragehinweis:
    AG Presse
    +43 699/192 033 71

    presse.uniwien@unsereuni.at
    Homepage: http://unsereuni.at

    Mit dem Bildungsboot zur KMK

    Liebe Mitstreiterinnen,
    liebe Mitstreiter,

    die Proteste zur KultusministerInnenkonferenz (KMK) in Bonn sind ein
    zentrales Element des Bildungsstreiks in diesem Winter. Es werden
    Aktivistinnen und Aktivisten für emanzipatorische und freie Bildung
    aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus erwartet. Es ist
    wichtig, dass wir an diesem Tag in der Öffentlichkeit deutlich machen,
    dass wir uns nicht von der KMK vereinnahmen lassen; dass die Umsetzung
    der Beschlüsse der KMK unseren Forderungen in vielen Punkten sogar
    genau entgegen stehen würde.
    Um die Aufmerksamkeit auf die Proteste zu lenken, wird die
    Mobilisierung aus dem Rhein-Main Gebiet unter anderem auf
    unkonventionellem Wege geschehen.

    Wir kommen mit dem BILDUNGSBOOT von Mainz nach Bonn!

    Wir haben 600 Plätze an Bord. Es wird ein kleines Rahmenprogram mit
    Workshops, Musik und der Band Doktorjewski geben.

    Hinfahrt: 09 Dezember, Abfahrt Mainz um 22 Uhr; Ankunft Bonn ca. 7.30 Uhr
    Rückfahrt: 10 Dezember, Abfahrt Bonn um 20.30 Uhr; Ankunft Mainz ca.10 Uhr

    Zur verbindlichen Anmeldung bitte Name, Wohnort oder ggf. Hochschule
    (beides für Pressearbeit und interne Erhebung) an die Mailadresse
    Bildungsboot@maldes.de schicken.
    Um die Fahrt zu finanzieren gibt es eine Eigenbeteiligung von fünf
    Euro pro Person.

    Alle angemeldeten Personen bekommen am Dienstag Abend eine Mail mit
    weiteren Informationen und dem genauen Anlegeplatz in Mainz.

    !!Wichtig!!
    Mit der Rederei ist vereinbart, dass jede Person an Bord sich mit
    Wasser selbstversorgen kann. Sämtliche anderen Getränke sowie Speisen
    sind nur über die Bordgastronomie erhältlich und dürfen nicht mit an
    Bord gebracht werden.

    Wenn Ihr Banner für die Reling mitbringt, verseht diese bitte mit
    Ösen, damit wir sie wetterfest befestigen können.

    Mit solidarischen Grüßen
    Euer Bildungsbootteam