Archive for the 'Termine' Category

Campus-Demo 28.10 um 14 Uhr

unis-den-studis
Hallo Zusammen,

der Herbst wird “heiß” ! So haben wir geflyert, so lautet der bundesweite Aufruf.
Jetzt wollen wir auch Taten folgen lassen!

Am Mittwoch finden in Österreich, besonders in Wien, Großdemos im Rahmen der Uni-Besetzungen
in Wien und Graz statt…..
Seit einer Woche sind in Wien und jetzt auch überall inÖsterreich Unis und Hörsaalgebäude besetzt.
Audimax Wien
Für weitere Infos: Besetzungen Österreich #unsereuni
Wir sollten sie unterstützen und gleichzeitig der Öffentlichkeit zeigen dass wir noch da sind und
weiter für bessere Bildung streiten. Es wurde zu verschiedenen Aktionen in Deutschland aufgerufen….
und wir würden uns gerne anschließen.

Lust auf Demo, Lust auf Aktionen, Lust auf Bildungsstreik????

Am Mittwoch um 14 Uhr startet eine Campus-Demo in der Phil-Fak im Foyer….
kommt zahlreich, bringt Menschen mit, bringt Musik, gute Laune und Transpis mit!!!!!

Transpis werden HEUTE noch vom AK Aktionen gestaltet…..mitmachen: 16:30 im AStA!!!!

Die Demo geht durch die Phil-Fak, dann über die Mensa zum HSG und durch das HSG…..weitere Aktionen
sind nicht ausgeschlossen!

Bringt euch ein, macht mit, kommt zahlreich.
Sagt weiteren Menschen Bescheid, schickt Mails, bildet SMS Ketten, mobilisiert!!!!!!!
Leitet diese Mail an alle weiter die ihr kennt!

Grüße an alle,
es geht LOS!

Bildungsstreik Marburg
Melanie Fried
Andreas Frei

Bildungsstreik-Plenum jeden Mittwoch, auch morgen, um 19 Uhr in der Phil-Fak (Foyer)
Global Week of Action: 9. November bis 18. November

Ihr seid alle Willkommen. Bringt euch ein. Sagt was euch stört. Macht MIT!

Zelten, Reflektieren, Bewegen – Vernetzungswoche in Frankfurt

vernetzungswoche-ffm

Vom 29. Juli bis 04. August findet in Frankfurt am Main eine bundesweite Vernetzungswoche statt.

Treffpunkt ist das Studierendenhaus auf dem Campus der Uni-Frankfurt am 29. Juli zwischen 15 – 15 Uhr (pünktlich!).

In der Einladung heißt es:

Liebe Mitstreiter_innen, liebe Kolleg_innen,

wir laden euch herzlich ein zum gemeinsamen Zelten, Reflektieren und Bewegen während der bundesweiten Vernetzungswoche in Frankfurt, die in einem Monat beginnt.

Themen der Woche (Vorschläge):

  • Bildungsstreik 2009: Nachbereitung und Perspektiven
  • Bundesweite Vernetzung: wann, wenn nicht jetzt. Aber wie?
  • Gesamtgesellschaftliche Vernetzung von Studierenden und Schüler_innen
  • Alles Humankapital oder was: Bildung im Kapitalismus

Die Idee hinter dem Treffen: Vernetzung und Organisierung von Schüler_innen und Studierenden aus vielen Städten und Dörfern bundesweit; falls möglich auch mit Aktivist_innen für freie Bildung aus anderen europäischen Ländern.

Wir laden gesellschaftspolitische Akteur_innen aus Initiativen, Bündnissen und anderen überparteilichen Organisationen ein, um mit uns, vielen Bildungsstreik-Aktiven, die zurückliegenden Proteste zu reflektieren und eine weitergehende Bewegung zu organisieren.

Das Ganze findet selbstorganisiert statt, weshalb wir auf die Mitgestaltung aller angewiesen sind. Unter anderem sind da gefragt:

Inhaltliche Vorarbeit:

Falls ihr Texte verfasst habt oder verfassen wollt , die einer Reflektion des Bildungsstreik dienen, Workshops oder Veranstaltungen durchführen wollt oder interessantes Film- und Doku-Material zu sozial- und bildungspolitischen Protesten habt, dann lasst uns im Vorfeld davon wissen bzw. schickt uns diese zu oder bringt diese direkt mit. (Wir gestalten lediglich ein entspanntes und nicht verpflichtendes Rahmenprogramm, können aber bspw. Papiere für alle schon im Vorfeld veröffentlichen und nette Filmabende vorbereiten.

Logistische Unterstützung:

Für eine umfassende Infrastruktur benötigen wir vor allem noch: große Zelte, zusätzliche Decken, Schlafsäcke, Isomatten, Sofas,… Töpfe, große Gaskocher, usw… für eine VoKü (Volxküche = günstig essen für alle, meist vegan). Aber auch Spenden von Geld (s. Spendenkonto des Bildungsstreik), Essen und Trinken nehmen wir gerne entgegen.

Weitere Informationen findet ihr demnächst unter:
www.bildungsstreik2009.de

Kontaktiert uns einfach unter:
vernetzungswoche_ffm[at]gmx.de

  • falls ihr die Vernetzungswoche inhaltlich oder logistisch unterstützen könnt oder
  • falls ihr Nachfragen habt zu Reisekostenunterstützung, personeller Hilfe vor und nach dem Treffen oder anderem Ungeklärten

Wir sehen uns in Frankfurt – für Solidarität und freie Bildung!

Vorbereitungsgruppe V-Wo/FfM

Raven gegen Krise!

Eines dürfte uns allen klar sein: Wir haben die aktuellen Krisen nicht verursacht. Und damit ist es nur logisch, dass wir auch nicht bereit sind ihre Konsequenzen und Kosten zu tragen!

Die Krise, das sind viele!

Raven gegen Krise

Raven gegen Krise

Alle reden von der Krise und meinen nur die eine, die Finanz-/ Wirtschaftskrise. Wir sprechen von vielen Krisen, denn sieht man sich genauer um, so ist unser aller Lebensumfeld durchzogen von krisengeschüttelten Systemen. Seien es Schul- und Hochschulsystem, deren Missstände nicht erst seit dem Bildungsstreik vor vier Wochen mehr als offensichtlich sind, oder sei es das Pflege- und Gesundheitssystem, dessen Finanzierung und Leistung seit Jahren sinkt. Auch die Krise im Beschäftigungsbereich, durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Zeitarbeitsfirmen, zunehmende Arbeitslosigkeit und faktischen Reallohnsenkungen, drängt sich durch zunehmende Streiks in den letzten Jahren, zuletzt durch der Streik der Erzieher_innen, mehr und mehr ins öffentliche Bewusstsein.

Weniger offensichtliche Erosionserscheinungen sind der Rückgang öffentlicher Freiräume durch Privatisierung, Kommerzialisierung, Überwachung und verschärfte, gesetzliche Regelungen sowie die Krise der inhaltlichen Ausrichtung des Systems, dessen „Versprechungen“ nicht gehalten werden und dessen „Lösungen“ keine sind.

Die populärste Krise aller Zeiten

Zu all diesen Dauerkrisen gesellt sich nun sei neustem die Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Ursachen und Lösungen allen angeblich ganz klar zu sein scheinen und dementsprechend propagiert werden: Gierige Manager als einzige Ursache und Konjunkturpakete als einzig mögliche Lösung.

Doch wo die eigentlichen Ursachen liegen wagt niemand zu sagen, nämliche das der Markt und die Deregulierung als höchste Maxime versagt haben. Denn damit würde mensch eingestehen, dass es sich damit um eine Krise der Regelungsmechanismen und der herrschenden, neoliberalen Ideologie handelt, und damit um eine Systemkrise. Denn dann könnte mensch nicht einfach so weiter machen wie bisher und müsste sich ernsthaft Gedanken machen.

Und was auch niemand sagt bzw. sagen will: Wer die Zeche zahlt für die Strohfeuer an Rettungsschirmen, Überbrückungskrediten und Bankbürgschaften, die zur Zeit durchs Land lodern und deren (ver-)blendender Schein die vollen Auswirkungen dieser Krise noch verbergen. Doch wer ein bisschen Fantasie hat, kann sich vorstellen, was nach dem Superwahljahr propagiert werden wird: Weniger Sozialausgaben kombiniert mit Steuern, die garantiert nicht die Gewinnler der letzten Jahrzehnte treffen.

Deshalb sei eines hier klar gestellt: Egal wo im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungssystem eingespart werden soll, egal wann, wo und wie Lohnabhängige besteuert werden soll:

Wir tragen die Kosten dieser Krise nicht!

Und wir werden weiter demonstrieren, dass ihre Krise nicht zu unserer Katastrophe wird!

Morgen (17.06.) Demos in 100 Städten!!

Der bundesweite Demo-Tag steht vor der Tür.

Es werden bundesweit bis zu 150.000 protestierende Menschen auf den Straßen erwartet.

Auch in Marburg steht eine Demo – bestehend aus 2 Demo-Zügen – an.

Die Demo beginnt morgen um 13.00Uhr für die SchülerInnen in der Leopold-Lucas-Straße und am Hörsaalgebäude für die Studierenden.

Die Routen:

Studis und SchülerInnen von der MLS:

Auftakt am Hörsaalgebäude ( Biegenstraße) – bis Rudolphsplatz, Lahntor hoch bis zur Augustinertreppe (Am Plan), hoch zur Barfüßer bis Marktplatz

SchülerInnen: Auftakt in der Leopold-Lucas-Straße vor den Schulen – Schwanallee, Wilhelmsplatz, Barüßerstraße bis Marktplatz

(auf einer Großdemo in Berlin am 28.03.2009)

Es kribbelt!!!

Bildungsstreik – Camp steht!!

Seit letzte Nacht steht das Protest-Camp vor dem Hörsaalgebäude (Biegenstraße). Dieser entstande Freiraum dient als Anlaufstellle für alle (Schüler_innen, Studis, Eltern, einfach alle) die Fragen zum Bildungsstreik haben, sich informieren wollen oder einfach in lockerer Runde über gesellschaftliche, philosophische, bildungspolitische oder sonstige interessante Themen unterhalten möchte.

Kommt einfach mal vorbei – sei es nur für 5 Minuten oder mit Zelt und Schlafsack für die ganze Woche ;)

Die aktuellen Termine in Marburg im Zusammenhang mit dem Bildungsstreik gibt es hier. Der aktuelle Überblick kann auch hier als Flyer heruntergeladen werden.

Kontaktiert werden kann das lokale Bildungsstreikbündnis unter: bildungsstreik.marburg[at]gmail.com

Es geht los!

Stündlich kommen nun Nachrichten aus anderen Städten herein.

Unter anderem wurde das Seminar für Ethnologie in Halle sowie ein Gebäude der FU Berlin besetzt. In Bochum werden Teile der Ruhr Uni blockiert und in Heidelberg wird außerdem das Philosophische Seminar besetzt gehalten. In diesem Zusammenhang wurde folgende Presseerklärung veröffentlicht:

== „Philosophie lässt sich nicht auswendig lernen“ ==
Pressemitteilung der Freien Fachschaft Philosophie vom 15. Juni 2009

„Philosophie kann man nicht auswendig lernen”, „Credit Points = Fesseln für den lebendigen Geist” und „Freie Bildung für alle”, das sind die Sprüche auf den Plakaten, welche an den Außenwänden des philosophischen Seminars in Heidelberg im Wind flattern.

Seit dem Morgen des 15. Juni ist das Philosophische Seminar der Uni Heidelberg besetzt, nachdem die Studenten und Studentinnen schon am Sonntag Abend die Arbeit begannen und die Nacht im Institut verbrachten. Die Eingänge zu den Dozierendenzimmern sind mit Absperrband versperrt, über der Tür zur Bibliothek hängt ein großes Banner mit ‚geschlossen‘, überall sieht man den Schriftzug ‚besetzt‘. Reguläre Veranstaltungen werden in der Woche vom 15. bis 19. Juni nicht stattfinden, stattdessen gibt es ein Alternativprogramm. „Dies ist ein Warnsignal an Universität und Politik,“ so die Stellungnahme der Studierenden, „wir wollen, dass sich endlich etwas bewegt.”

Die Studierenden fordern eine Überarbeitung der neuen Prüfungsordnungen, die im Rahmen des Bolognaprozesses für die neuen Bachelor und Masterstudiengänge auch für Geisteswissenschaften eingeführt wurden. Das Bachelor-System in seiner derzeitigen Ausgestaltung sei für ein Philosophiestudium nach Erfahrung der StudentInnen vollkommen ungeeignet. Von den vier bisher gestarteten Bachelor Jahrgängen sind derzeit noch knapp 60 Studierende eingeschrieben, für mehr als 2/3 der Studierenden war spätestens nach dem vierten Semester klar, dass sie das Studium nicht beenden werden.
Doch auch die finanzielle Situation am Seminar ist dramatisch. „Mit Einführung der Studiengebühren will sich das Land, wie befürchtet, Stück für Stück aus der Finanzierung der Universität zurückziehen,“ so Daniel Rübel, Student am philosophischen Seminar und Fachschaftsmitglied. Nicht einmal die gesetzlich geforderte Finanzierung des Regelbetriebes ist sichergestellt. Langfristig befürchten die Studierenden einen weiteren Rückzug des Landes aus der Finanzierung von Bildung. Eine Anhebung der Studiengebühren und die damit verbundende folgende soziale Elitebildung an den Universitäten wären die unmittelbaren Folgen.

„Philosophie ohne Ethik (-Professur) ist Bilden ohne Verantwortlichkeit”, so ein weiteres Plakat im Innenhof der Neuen Uni. Damit beklagen die Studierenden den Mangel an angemessenen Seminaren für die LehramtsstudentInnen des Studiengangs Philosophie/Ethik. Vom Oberschulamt verlangte Veranstaltungen werden nicht ausreichend oder gar nicht angeboten. Dabei ist gerade in der heutigen Zeit, in welcher das Schulfach Ethik aufgrund der kulturellen Vielfalt in Deutschland immer wichtiger wird, eine qualifizierte Ausbildung von Ethiklehrern und -lehrerinnen essentiell.
Darüber hinaus bleibt auch die Demokratisierung der Universität ein Schwerpunkt. Forderungen nach einer Verfassten Studierendenschaft, direkte Einwirkungen auf Personal- und Lehrplanentscheidungen sowie der Ausbau der regulären Lehre und inhaltliche Ausweitung der Lehrpläne sind den Studierenden wichtig.

Die Studierenden, die sich auch für bessere Lehr- und Arbeitsbedingungen im Mittelbau und bei den Professoren einsetzen, begrüßen die Solidarisierung vieler Dozenten mit ihren Forderungen und Vorgehen. „Lehrkörper und Studierende sind aufeinander angewiesen. Dies ist die einmalige Möglichkeit, zusammen Ziele zu erreichen, die jeder von uns zwar anstrebt, die man alleine jedoch nicht verwirklichen kann.”, so Stella Schmoll.

Heidelberg, 15.Juni 2009

Aktuelle Informationen: http://philostreik.wordpress.com

Bundesweite Presseerklärung

Auch auf bundesweiter Ebene wurde heute folgende Presseerklärung an viele Medien geschickt:

Bundesweiter Bildungsstreik in über 80 Städten hat begonnen

Im ganzen Bundesgebiet finden Kundgebungen, Debatten und Besetzungen an Bildungseinrichtungen statt. Die Betroffenen der Bildungsmisere setzen sich zur Wehr und gestalten ihre Bildung neu: Inhaltliche Auseinandersetzung gepaart mit vielfältigem Protest. Am Mittwoch werden dezentrale Demonstrationen in ganz Deutschland stattfinden.

Am heutigen Montag wurden bereits Universitätsgebäude besetzt (beispielsweise in Heidelberg, Berlin und Hamburg) und blockiert (Wuppertal, Bochum), Protestcamps mit alternativen Lernveranstaltungen eröffnet (München, Trier, Flensburg, Münster, Saarbrücken, Marburg, Würzburg, Freiburg, Bielefeld). In Düsseldorf findet zur Stunde ein Sit-In vor der Staatskanzlei statt, in Stuttgart eine Kundgebung. Jedem Studierenden wird in Weingarten ein symbolischer Beitrag von 20 Cent für Skripte zurückgezahlt. “Unser Unterricht stinkt” heißt es bei Aktionen in Duisburg und Essen. In Greifswald schlug der “Exmatrikulator” zu und entfernte zahlugsunfähige Studierende aus Seminaren. In über 90 Städten startete heute der Bildungsstreik.

Weitere Informationen stets über den Live-Ticker: www.bildungsstreik2009.net/ticker

In den nächsten Tagen werden Studierende, Schüler_innen, Lehrende, Dozierende, Eltern, Gewerkschaften und andere sozialen Gruppen die Missstände an Bildungseinrichtungen deutlich artikulieren und weitgehende Veränderungen einfordern.

Alternative Lehrveranstaltungen, Demonstrationen, Vorträge, Diskussionen, kulturelles Programm, bunte Aktionen und Akte des zivilen Ungehorsams werden in dieser Woche die inhaltliche Auseinandersetzung über den gesellschaftlichen Stellenwert von Bildung in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, der spürbare Protest wird dem Diskurs Nachdruck verleihen.

Getragen wird der Bildungsstreik von einer breiten Basis aus dezentralen Bündnissen. Seit über einem halben Jahr findet eine intensive Vernetzung und inhaltliche Koordination der lokalen Bündnisse statt. “Die Zustände vor Ort konnten so mit den strukturellen Ursachen der Bildungsmisere verbunden und ein gemeinsamer, übergreifender Protest von verschiedenen Gruppen in dieser Woche organisiert werden”, fasst Laura Klink aus Trier den Charakter des Bildungsstreiks zusammen.

Den Beteiligten am Bildungsstreik geht es um eine Bildung, die zur kritischen Reflexion befähigt, sich an gesellschaftliche Bedürfnissen orientiert und Theorie und Praxis verbindet.

Von Bedeutung sind für die Schüler_innen und Studierenden dabei insbesondere die Demokratisierung des Bildungssystems, die Abschaffung des Bachelor- und Masterstudiums in der derzeitigen Form, die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems, kleinere Klassen, die soziale Öffnung der Hochschulen, die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen und ein Ende des Einflusses der Wirtschaft in allen Bildungseinrichtungen.

Entscheidend dafür sind neben einer ausreichenden Finanzierung darüber hinausgehende strukturelle Veränderungen, welche ein grundlegend anderes Bildungsverständnis erfordern.

“Eine Gesellschaft mit einem der selektivsten Bildungssysteme, welches Lernende nicht dazu befähigt, sich kritisch mit vermittelten Inhalten auseinander zu setzen, ist keine Demokratie!”, so Mo Schmidt aus Marburg. Weiter führt er aus: “Der Kampf für ein alternatives Bildungssystem ist ein Kampf für eine wahrhafte Demokratie, deswegen geht Bildung uns alle an.”

Montag: 1 Woche noch!

Der Countdown läuft: Wir warten sehnsüchtig auf den Beginn der Bildungsstreik-Woche! So viel hat die Bildungsstreik-Gruppe und viele andere Menschen in ihrem Umfeld schon gearbeitet – und so viel steht diese Woche noch an. Dafür erhoffen wir uns in der Bildungsstreik-Woche einen Ausblick auf eine andere Uni, auf andere Schulen; auf bessere Lernbedingungen, bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten; aber auch auf den Beginn einer neuen Widerstands-Welle, die den Kampf für eine Demokratisierung unserer Gesellschaft wieder anheizt.

In den letzten Tagen waren wir nicht faul: Am Sonntag hatten wir ein Interview auf Radio Unerhört, heute gab es einen Flashmob auf dem Rudolphsplatz und die Aktion “Schafs-Jagd nach dem ECTS-Punkt” in einer Vorlesung der Wiwis. Leider verstehen die meisten Wiwis wohl keinen Spaß, da sie sehr schnell nach dem Sicherheitsdienst gerufen haben.
Dafür wollen wir euch die Fotos vom Flashmob am heutigen Montag sowie von der Transpi-Malaktion am Freitag nicht vorenthalten:
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Einen Ausblick können wir auch schon geben: Am Mittwoch wird es einen weiteren Flashmob geben, Treffpunkt ist 12.30 Uhr auf dem Parkplatz der Kaufmännischen Schule in der Leopold-Lukas-Straße.

Ab 18 Uhr findet unser wöchentliches Vernetzungstreffen im Hörsaalgebäude, Raum 110, statt. Kommt zahlreich!!

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Morgen, Dienstag, findet die Demo der streikenden Erzieher+innen statt, mit denen wir uns ausdrücklich solidarisieren. Los gehts am Georg-Gassmann-Stadion in der Leopold-Lukas-Straße um 9.30 Uhr, es gibt eine Kundgebung am Marktplatz und danach Essen vor der Stadthalle.

Am Nachmittag treffen sich die bildungsstreikenden Schüler+innen vor dem Haus der Jugend um 17.30 Uhr!

Auf dem Transpi (s. Fotos) steht: “Bildungsgebühren und Privatisierungen stoppen!”

PS: Haltet die Augen und Ohren offen – es kann jederzeit überall etwas passieren… ;-)

Aktionen während des Bildungsstreiks in Marburg

Dies ist ein Überblick der bevorstehenden Aktionen im Rahmen des “Bundesweiten Bildungsstreiks” in Marburg [dieser kann auch als Flyer hier heruntergeladen werden]:

Im Laufe der ganzen Woche:

  • Infostände im öffentlichen Raum
  • Aktionen (z.B. Flashmobs & öffentliche Vorlesungen) in der ganzen Stadt
  • Bildungspolitische Diskussionen in Veranstaltungen der Universität sowie in den Klassenzimmern der Schulen

*** Montag, 15.06.09 ***

  • Bildungsstreik-Camp vor dem HSG
  • 7.30h Schüli – Kick-Off – Flashmob Leopold-Lucas-Straße
  • 10h-14h Seminare “Dialektik der Aufklärung”, “Empire & Multitude” (PhilFak, 05B05)
  • Beginn der Aktion: Freiräume schaffen und nutzen (Bildungsstreik – Camp vorm Hörsaalgebäude [HSG] & Wohnzimmer im Foyer der PhilFak)
  • 14h Vortrag: “Was ist Kritische Wissenschaft?” (HSG)
  • 18h Vortrag: “Open Access” (PhilFak, Hörsaal H);im Anschluss: Konzert mit der Band “Grafitti” und Vokü im Innenhof
  • 22h “Fucking Bachelor – Party” (Trauma)

*** Dienstag, 16.06.09 ***

  • Bildungsstreik-Camp vor dem HSG & “Wohnzimmer” in der PhilFak
  • Vollversammlungen in den Schulen (vormittags)
  • 14h Transparente malen vor dem HSG
  • 16h Vollversammlung an der Uni (HSG, Audimax)

*** Mittwoch, 17.06.09 ***

  • Bildungsstreik-Camp vorm HSG & “Wohnzimmer” in der PhilFak
  • 12.30h Kundgebung & Bündnisdemonstration (HSG, Studis)
  • 13.15h Bündnisdemonstration (Leopold-Lucas-Straße, Schülis)
  • 19h After-Demo-Party (Knubbel)
  • 20h Film: “Kick it like Frankreich!” (Gutenbergstr. 18 [Dekanatssaal])

*** Donnerstag, 18.06.09 ***

  • Bildungsstreik-Camp auf den Lahnwiesen
  • Tag des zivilen Ungehorsams (Aktionen überall in der Stadt)
  • DGB-Mindestlohn-Truck (an der E-Kirche)
  • 12h Diskussionsrunde: “Ist eine andere Schule möglich?” (alter Botanischer Garten am See)
  • 13h Attac-Aktion auf dem Marktplatz
  • 14h Vortrag: “Hochschule im Wissenskapitalismus” (HSG)
  • 16h Veranstaltung: “Der Bologna-Prozess” (HSG – Hörsaal 116)
  • 18h Vortrag: “Kritische Wissenschaft an der Universität” (Ort: noch unklar [n.u.])
  • 18h Veranstaltung: “Was kann die biologische Forschung über Geschlechterunterschiede aussagen? Kritische Anmerkungen aus der Genderperspektive am Beispiel der Gehirnforschung” (HSG – Hörsaal 116)
  • 19h Veranstaltung: “Perspektiven linker Hochschulpolitik” (Havanna 8)
  • 20h Aktion: “Wie arbeiten politische Gruppen in Marburg?” (Öffentliche AgF-Sitzung am Marktplatz; Themen: Migration und Diskrimination in der gegenwärtigen “Krise”)

*** Freitag, 19.06.09 ***

  • Bildungsstreik-Camp auf den Lahnwiesen
  • Aktionen zum “10. Jahrestag der Bologna-Erklärung”
  • Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin “…wir kommen auch!” (evtl. fahren Busse)
  • 13h Veranstaltung: “40 Jahre ‘68 – Was man von der Revolte von gestern für morgen lernen kann” (Ort: n.u.)
  • 14h Ringvorlesung in der Buslinie 7
  • 15h Workshop: “Einführung in die Hochschulpolitik – Möglichkeiten, Perspektiven, Ziele” (Ort: n.u.)
  • 17h Veranstaltung: “Persuasive Communication – Wie durch Sprache Macht ausgeübt wird” (Ort: n.u.)
  • 22h Eröffnungsparty des globalisierungskritischen Filmfestivals “Globale” (Café Amélie, Gießen)

*** Samstag, 20.06.09 ***

  • Globalisierungskritisches Filmfestival “Globale” (Kinos in Marburg, Gießen, Wetzlar und Gladenbach)
  • 14h Workshop: “Evaluation und Perspektiven. Wie weiter – von lokal bis international?” (Bildungsfest auf den Lahnwiesen)
  • 20h Vortrag: “Strukturen im Medizinbetrieb konträr zu kritischer Wissenschaft?” (Ort: n.u.)

Anstehende Termine

Wöchentliches Treffen:

  • der studentische Teil des lokalen Bündnisses trifft sich immer um 18.30Uhr montags im Foyer der Philosophischen Fakultät

“Vernetzungstreffen” mit Bündnispartner_innen:

  • 16.06. [Di.] — 19.30Uhr auf dem “Protest-Camp” vor dem HSG (Biegenstraße)

Eine komplette Übersicht der Termine im Rahmen des Bildungsstreiks in Marburg kann hier abgerufen werden.

Fragen und Anregungen können jederzeit an: bildungsstreik.marburg[at]gmail.com geschickt werden.