[kann auch gerne hier heruntergeladen und ausgedruckt werden]

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Von Eltern – Für Eltern!

Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler,

am Mittwoch, den 09.06.2010 findet ab 13.30 Uhr

ein Nachmittag für eine bessere Bildung auch in Marburg statt.

Denn leider ist der Schulalltag noch weit entfernt vom Optimum, dafür stehen beispielhaft folgende Aspekte:

  • Viele Klassen sind weiterhin zu groß.
  • Es gibt zu oft zu viele Hausaufgaben.
  • Der Lernstress ist für viele sehr/zu groß.
  • Immer noch gibt es häufig Unterrichtsausfall, aber…
  • … dauernd gibt es Tests und Arbeiten/Klausuren.
  • Bulimie-Lernen ist leider zum Alltags-Lernen geworden.
  • Eine individuelle Förderung findet viel zu selten statt.
  • Immer noch gibt es Schulgebäude, die dringenden Sanierungsbedarf haben.
  • Viel zu viele Lehrkräfte sind überlastet.
  • Zeit zum denken, reflektieren und selbständigen Lernen hat große Seltenheit.
  • Projektwochen oder –tage sind zur Seltenheit geworden.
  • Für viele ist G8 spätestens ab der Mittelstufe eine ungeheure Belastung.
  • Skandal!: Am Ende der G8-Mittelstufe gibt keinen mittleren Schulabschluss!
  • Jedes Jahr müssen die Abiturienten vermeidbare Fehler ausbaden, die in Wiesbaden bei der Aufgabenstellung gemacht wurden.
  • An vielen Schulen gibt es Nachmittagsunterricht, aber keine Rhythmisierung, kein warmes Mittagessen etc.
  • Die Kosten für die Schülerbeförderung müssen viele Eltern selbst tragen.
  • .

So kann lernen keinen Spaß machen und so kann lernen nicht besonders erfolgreich sein!!!

Damit sich auch in der hessischen Bildungspolitik und vor allem am Schulalltag unserer Kinder und Jugendlichen etwas ändert, laden wir Sie und Ihre Kinder und Jugendlichen ein:

Kommen Sie/kommt alle mit zum Marburger Bildungslauf!

Demonstration: Mittwoch, 09.06.2010

Start: 13.15 Uhr

Ort: Leopold-Lucas-Str. / Gesundheitsamt

(nach der 6. Unterrichtsstunde zu Fuß oder mit dem Bus zum Startpunkt)

Eine Entschuldigung für Ihr(e) Kind(er) kann hier heruntergeladen werden.

Eine Schule soll

  • ein Ort sein, an dem jeder/m SchülerIn die Chance hat zu lernen. Dafür muss es eine Gemeinschaftsschule geben. An dieser Schule können ALLE SchülerInnen lernen.
  • so gestaltet werden, dass die SchülerInnen die Schule mit ihren Lehrern gestalten, dies bedeutet sie entscheiden mit, wie ihre Schule aussieht und sich entwickelt.

Der Unterricht soll

  • so gestaltet werden, dass die SchülerInnen die Möglichkeit haben, ihre Stärken zu zeigen und in dabei gefördert werden.
  • gleichzeitig sollen SchülerInnen grundlegende wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten lernen. Dabei ist es wichtig, dass geeignete Bedingungen gegeben sind. Dies bedeutet: kleine Lerngruppen, aktuelles Lernmaterial und funktionierendes Lehrmaterial z.B. zur Visualisierung von Lerninhalten.

Besonders die Schulzeit ist wichtig zur Entfaltung und Entdeckung seiner eigenen Persönlichkeit und seiner Stärken, dafür muss Raum gelassen werden.
Dies bedeutet,

  • kein Leistungs- und Prüfungsstress, der nicht zu bewältigen ist und
  • Wiederenführung von G9.

Wenn diese Punkte umgesetzt werden würden (und dies bedeutet defacto: mehr Mitbestimmung für alle Schüler, Einführung der Gemeinschaftsschule, kleinere Klassen, bessere Ausstattung für die Schulen und Abschaffung von G8), entstände eine Schule, in die man wieder gerne gehen würde und in der  man wieder gerne vieles lernen möchte!

Hier sind die Termine für die nächsten Wochen.
Was macht der Bildungsstreik bundesweit!
Was macht der Bildungsstreik in Marburg!
Was macht die Uni mit dem Hochschulpakt!

07.06.: letztes großes “Bildungsstreik Marburg”-Treffen vor der Demo!

18Uhr im AStA

09.06.: bundesweiter dezentraler Aktionstag

Vorbereitungen für Marburg sind am Laufen – falls du mitmachen willst, komm zu den wöchentlichen Plena mittwochs 19 Uhr, Foyer der PhilFak (Wilhelm-Röpke-Str. 6)

16.06.: Day of United Symbolic Actions

Nähere Infos unter:

emancipating-education-for-all.org/day_united_symbolic_actions

17.-20.06.: Bildungsfest in Marburg

19.06. Bildungsstreik Initiative Marburg auf dem Bildungsfest

Infos über das Bildungsfest

Count-Down zur Demo in Wiesbaden:

  • 10. Mai – 12.15Uhr
    Flashmobs an den Mensen:
    Plan ist es in BEIDEN MENSEN im Foyer, eingehakt, mit den Rücken zueinander eine Minute im Kreis zu stehen. Jede_r trägt gelbe T-Shirts mit Zettel auf denen die entsprechende Abfahrtszeit aus Marburg, also 11.30 Uhr, und dem Demo-Beginn in Wiesbdan, also 15 Uhr stehen. Anschließend wird ein Mensch den, in der Mitte des Kreises stehenden, Ghettoblaster betätigen und wir werden zu “Krawall und Remmidemmi” durch die Mensen tanzen. Nach dem Lied gehen wir geschlossen raus.
    Ihr braucht also: 5-10 Minuten Zeit und ein gelbes T-Shirt.
  • 10. Mai – 14Uhr
    Campus-Demo; anschließend an Flashmobs – haltet Augen und Ohren offen!
  • 10. Mai – 19Uhr
    Letztes großes Plenum vor der landesweiten Demo im Foyer der “PhilFak” (Wilhelm Röpke Str.6)
  • 11. Mai – 11.30Uhr
    Der “Bildungsstreik Marburg” trifft sich am Hbf, um sich auf den Weg nach Wiesbaden zu machen
  • 11. Mai – ab 15Uhr (am Hbf Wiesbaden)
    Wiesbaden rocken – Kürzungen blockieren!
    [Es finden uniweit keine Veranstaltungen statt, da "Dies Academicus".]
  • 12. Mai – 19Uhr
    Plenum: “Wie machen wir gemeinsam weiter?” – wie immer im Foyer der “PhilFak”

Liebe Mitstreiterinnen,
liebe Mitstreiter,

die Proteste zur KultusministerInnenkonferenz (KMK) in Bonn sind ein
zentrales Element des Bildungsstreiks in diesem Winter. Es werden
Aktivistinnen und Aktivisten für emanzipatorische und freie Bildung
aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus erwartet. Es ist
wichtig, dass wir an diesem Tag in der Öffentlichkeit deutlich machen,
dass wir uns nicht von der KMK vereinnahmen lassen; dass die Umsetzung
der Beschlüsse der KMK unseren Forderungen in vielen Punkten sogar
genau entgegen stehen würde.
Um die Aufmerksamkeit auf die Proteste zu lenken, wird die
Mobilisierung aus dem Rhein-Main Gebiet unter anderem auf
unkonventionellem Wege geschehen.

Wir kommen mit dem BILDUNGSBOOT von Mainz nach Bonn!

Wir haben 600 Plätze an Bord. Es wird ein kleines Rahmenprogram mit
Workshops, Musik und der Band Doktorjewski geben.

Hinfahrt: 09 Dezember, Abfahrt Mainz um 22 Uhr; Ankunft Bonn ca. 7.30 Uhr
Rückfahrt: 10 Dezember, Abfahrt Bonn um 20.30 Uhr; Ankunft Mainz ca.10 Uhr

Zur verbindlichen Anmeldung bitte Name, Wohnort oder ggf. Hochschule
(beides für Pressearbeit und interne Erhebung) an die Mailadresse
Bildungsboot@maldes.de schicken.
Um die Fahrt zu finanzieren gibt es eine Eigenbeteiligung von fünf
Euro pro Person.

Alle angemeldeten Personen bekommen am Dienstag Abend eine Mail mit
weiteren Informationen und dem genauen Anlegeplatz in Mainz.

!!Wichtig!!
Mit der Rederei ist vereinbart, dass jede Person an Bord sich mit
Wasser selbstversorgen kann. Sämtliche anderen Getränke sowie Speisen
sind nur über die Bordgastronomie erhältlich und dürfen nicht mit an
Bord gebracht werden.

Wenn Ihr Banner für die Reling mitbringt, verseht diese bitte mit
Ösen, damit wir sie wetterfest befestigen können.

Mit solidarischen Grüßen
Euer Bildungsbootteam

Audimax Wien

Nachdem die große, offizielle Vorstellungsrunde gelaufen ist, folgt jetzt noch eine Runde im kleineren Kreis mit 3 verbliebenen KandidatInnen. Diese schienen den studentischen Vertreter_innen am ehesten geeignet für das Amt. Befragt werden Herr Schmidt, Herr Lietzmann und Frau Krause.

Obwohl es keineN KandidatIn gibt, der/ die uns wirklich überzeugen konnte, rufen wir dazu auf:

Kommt vorbei und stellt Fragen, bringt euch ein und sagt, was euch nicht passt!

Die Befragung durch die studentischen Listen findet am Dienstag, dem 24.11 um 18:00 Uhr in der 24. Schwanallee 66 statt.

Am 26.11 ist um 18.00 eine studentische Vollversammlung im AudiMax anberaumt. Dort werden die verschiedenen Kandidat_innen kurz vorgestellt und es soll eine Liste mit Forderungen an die neue Präsidentin oder den neuen Präsidenten aufgestellt werden! Zusätzlich informieren wir über den aktuellen Stand des Bildungsstreiks!

Am 30.11 wird um 14.00 in der Alten Aula wird dann eine neue Uni-Präsidentin oder ein neuer Uni-Präsident gewählt. Nach dem aktuellen Hessischen Hochschulgesetz (HHG) liegt die Macht zu entscheiden, wer neue PräsidentIn werden soll, beim Senat, bestehend aus ProfessorInnen, MitarbeiterInnen und Studierende.

Ab 1. Januar 2010 hat, dank des neuen Hessischen Hoschschulgesetzes (HHG), der Hochschulrat mitzureden.

demo-muc

Ein Überblick:

Nicht Vollständig: schreibt ein Kommentar wenn was fehlt!

Demos:

heutige Besetzungen:

Übersicht aller Besetzten Unis Weltweit

Heutige Aktionen:

Repressionen:

Unvollständige Presseschau:

Heute Abend startet um 18 Uhr eine Vorabenddemo mit dem Motto:
“One World – One struggle Bildung für Alle!”
– am Elisabeth-Blochmann-Platz hier in Marburg.

Diese Demo ist die Marburger Auftakt-Veranstaltung zur nächsten Welle der internationalen Proteste.

Was erwartet uns:

Eine interessante Woche steht bevor: Die Global Week of Action erreicht am Dienstag, den 17. November einen neuen Höhepunkt.
Überall auf der Welt werden Großdemonstrationen und Streiks durch geführt.
Gleichzeitig beginnt aber auch in vielen Städten Deutschlands wieder eine intensive Streikphase, der bundesweite Bildungsstreik 2009.

Gestern Nacht habendie Studierenden im Nahe gelegenen Gießen schon einmal vorgelegt. Sie besetzten das Gebäude E des Philosophicum II. Hier wird es sicherlich interessante Auseinandersetzungen und Diskussionen geben.

Heute Abend steht unsere Marburger Vorabenddemonstration zur großen Demo in Wiesbaden an. Die Demo startet um 18 Uhr auf dem
Elisabeth-Blochmann-Platz neben der Mensa. Zentral wird es hier um die Forderungen der SchülerInnen und Studierenden nach mehr Mitbestimmung, geringerem Druck und kritischer Bildung und Ausbildung. Alle anderen Gruppen an Schule und Hochschule sind herzlich eingeladen und sollen ihren Platz finden.

Warum streiken wir eigentlich? Vortrag zum neuen Hessischen Hochschulgesetz

Jan Beberweyk vom AstA Marburg und Mitglied im Landesausschuss der Studierenden der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält im Vorfeld einen Vortrag zum neuen Hessischen Hochschulgesetz. Die Mitbestimmung und andere Probleme der Menschen im Bildungswesen stehen bei diesem Gesetz zur Disposition;

16:00 Uhr im Hörsaalgebäude.

Demo “Education is not for sale!”

Und am Dienstag (17.11) demonstrieren wir in Wiesbaden. Dort ist die vorraussichtliche letzte Lesung des neuen HHG. Die LehrerInnen der GEW streiken und demonstrieren vor dem Landtag. Sie haben sich nicht mit faulen Kompromissen abspeisen lassen, und fordern nun weniger Pflichtwochenstunden. Die SchülerInnen und Studierenden zeigen sich solidarisch und werden auch ihre Positionen vortragen.

Der 17. November ist der International Students Day und das International Students Movement ruft zum International Day of Action auf. In Wiesbaden werden 20000 Bildungsbewegte erwartet.

Treffpunkt & Abfahrt für Mar­burg: Dienstag, 17.11, 09:35Uhr am Hauptbahnhof (Zug Rich­tung Frank­furt)

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Heute Nacht (14.11) fand vor der deutschen Botschaft in Wien zwischen Mitternacht und 1:30 eine spontane Protestkundgebung statt. Der Protest formierte sich aufgrund der Räumungen fünf deutscher Universitäten. Nach der exekutionellen Auflösung der Proteste der Studierenden in Münster, Marburg, Darmstadt, Tübingen und der gestern geräumten Universität Bielefeld, wo auch BesetzerInnen durch die Exekutive verletzt wurden, setzen die österreichischen Protestierenden damit ein Zeichen der Solidarität.

Die Studierenden skandieren: “Wir sind hier und wir sind laut, weil man in Deutschland Studis haut”. Aus Rücksichtnahme auf die Anwohner zogen die Studierenden nach mehreren Runden um die deutsche Botschaft zur TU Wien weiter. Die TeilnehmerInnenzahl wird auf 150 sich solidarisierende Studierende geschätzt. Lobend muss auch die beispielhafte Arbeit der Wiener Polizei erwähnt werden, welche die Sicherheit der Portestierenden zu jedem Zeitpunkt gewährleistete.

Video nach dem Klick!

Quelle: http://unsereuni.at/?p=9844

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educationNachdem der AudiMax der Universität Wien nun seit knapp drei Wochen von Studenten besetzt wird, die bessere Bildungsbedingungen fordern, schwappte die Besetzungswelle Anfang letzter Woche auch nach Deutschland über.

Zwischenzeitlich waren unter anderem Hörsäle in den Universitäten Münster (03.11.-06.11.), Marburg (05.11-06.11.) und Darmstadt (05.11.-10.11.) besetzt, die aber nach Anweisung der jeweiligen Universitätsleitung zwischenzeitlich geräumt wurden.

Doch trotz der zwischenzeitlichen Räumungen an diesen Universitäten folgten weitere Neubesetzungen. Mehrere im Laufe des heutigen Tages, so dass momentan Hörsäle an folgenden Universitäten von Studenten besetzt sind (Übersicht):
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