Als Teil der Global Wave of Action for Education“, welche von Oktober bis November 2010 stattgefunden hat, ist ein Video entstanden, das einen Überblick über die Proteste während dieser Zeit liefert.

Und hier ist es…

Seit dem Entstehen des “Bildungsstreik” treffen sich Aktive aus den lokalen Bündnissen bei sogenannten bundesweiten Vernetzungstreffen ungefähr einmal im Monat, um gemeinsam Proteste zu koordinieren, voneinander zu lernen und sich auszutauschen. Außerdem werden meist die Beschaffung von bundesweiten Materialien und die Pressearbeit ebenfalls koordiniert.

Hier nun die Ergebnisse des letzten Treffens, welches vom 06.-08. August an der TU Berlin stattfand.

Da einige lokalen Bündnisse bei sich nicht die Kapazitäten sehen großartig für Proteste kommenden Herbst zu mobilisieren, wird es keine Aktionswoche oder Aktionstag als “bundesweiter Bildungsstreik” vorerst geben.

Stattdessen werden die lokalen Bündnisse dazu aufgerufen sich an den vielen Protesttagen der Gewerkschaften (eine genaue Auflistung folgt bald) und der “Global Wave of Action for Education” zu beteiligen.
Um gemeinsam Aktionen zu koordinieren und stärker unsere Ansichten kundzutun, habe einige Aktive auf dem bundesweiten Treffen das “Free Education Movement” (FEM) initiiert. Unter diesem Namen können sich Gruppen und Bündnisse zusammenfinden, um gemeinsam diesen Herbst/Winter Aktionen, Proteste und Veranstaltungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Verbindendes Element ist die internationale “gemeinsame Erklärung“. Der 17.11. hat sich als möglicher zentraler Aktionstag herauskristallisiert, da dieser Tag auch den “International Students’ Day” markiert und einen Höhepunkt der “Global Wave” darstellen wird. Auch in einigen Städten in Deutschland wird sich bereits auf diesen Tag vorbereitet, so z.B. in Hessen (dezentraler Aktionstag).

Außerdem wurden zwei größer angelegte Treffen andiskutiert, bei welchen die “Reflektion” und “Ausarbeitung von Perspektiven” im Vordergrund stehen soll.
Eines davon ist eher für Ende September und das andere für Ende November angesetzt. Sobald es mehr dazu gibt, werden die Einzelheiten auch hierzu bekannt gegeben.

“Global Wave of Action for Education”
- Are you ready for it?
-

Aktivist_innen weltweit kündigen gemeinsam koordinierte Proteste gegen die zunehmende Kommerzialisierung und Privatisierung öffentlicher Bildung und für freie und emanzipatorische Bildung an. Die “Global Wave of Action for Education” ist geboren! Anfang Oktober beginnt diese mit einem großen Aktionstag in den U.S.A.!

Gestern (16.Juni) haben auf mehreren Kontinenten Menschen durch symbolische Aktionen die “Global Wave of Action for Education” angekündigt.

Die Berichte und Bilder aus den jeweiligen Orten treffen langsam ein. Auch in Marburg gab es eine spektakuläre Banner-Aktion zu diesem Anlass.

Hier noch die Pressemitteilung seitens der “Initiative Bildungsstreik Marburg”. Neben dieser gibt es auch eine “weltweite Pressemitteilung“.

Wer sich für die Situation in anderen Teilen der Welt bezogen auf Bildungssysteme und soziale Bewegungen interessiert kann sich dieses Booklet herunterladen: “Education Activist Movements Worldwide“.

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Pressemitteilung 16.06.2010
Initiative Bildungsstreik Marburg

Globale Aktionswelle für Bildung im Herbst
Aktionstag am 16.06.2010

Ein internationales Netzwerk von BildungsaktivistInnen kündigt für den Herbst 2010 gemeinsame Proteste an. Dazu veranstalten Aktive aus aller Welt am 16. Juni im Zuge des „Day of United Symbolic Actions“ Aktivitäten gegen die zunehmende Privatisierung öffentlicher Bildung.

Marburg, 16.06.2010 – AktivistInnen des Marburger Bildungskreiks demonstrierten am Mittwoch Vormittag mit einem 21m² großen Banner an der Philosophischen Fakultät der Philipps Universität-Marburg gegen die weltweite Privatisierung von Bildung und riefen zur aktiven Teilnahme an der globalen Aktionswelle für Bildung im Herbst 2010 auf.

Das Banner mit dem Spruch „Global Wave of Action for Education – Are you ready for it?“ wurde an einem der Uni Türme angebracht. Das Gesicht stellt die Maske aus dem Comic und Film “V wie Vendetta” dar und soll die Notwendigkeit der Rebellion gegen die bestehen Verhältnisse verdeutlichen (in Anlehnung an den Film) und inspirierend wirken.

Die Aktion fand im Rahmen eines weltweiten Aktionstags statt. Um die Bildung Besorgte in über 15 Ländern und vielen Städten darunter, Manila, St. Petersburg, Dresden, Jakarta, Marburg, Prishtina, Kathmandu, San Juan und Moskau, veranstalteten Aktitionen gegen den zunehmenden Einfluss privatwirtschaftlicher Interessen und eine kontinuierliche Entdemokratisierung von Bildungseinrichtungen. Studierende der Universität von Puerto Rico besetzen ein Universitätsgebäude und nutzen den Raum für die Gestaltung eines umfangreichen Bildungsprogramms. In Russland mobilisieren Eltern und ArbeiterInnen gemeinsam zu Flashmobs und Straßentheater. In Indonesien finden Massenmobilisierungen in mehreren Provinzen statt.

Mutiara Ika, studentische Aktivistin aus Yogyakarta, drückt den Protest so aus: „Der Einsatz für freie Bildung kennt einfach keine Grenzen! Freie und emanzipatorische Bildung für alle ist eine grundsätzliche Voraussetzung für jede Gesellschaft, welche sich als demokratisch versteht“.

Die Proteste wurden unter dem Dach des „International Student Movement“ organisiert. Es bietet eine unabhängige Plattform für zahlreiche Initiativen auf der ganzen Welt. Bereits im Oktober und November 2009 gab es massenhaften Protest gegen die zunehmende Privatisierung öffentlicher Bildung, den “Bologna-Prozess” und die damit verbundenen Probleme, sowie für freie und emanzipatorische Bildung mit uneingeschränktem Zugang für alle!

Pressekontakt:

“Initiative Bildungsstreik Marburg”
e-Mail: united.for.education@gmail.com

Tel.: +49 1522 456 1455 (Mo Schmidt)
Homepage: www.bildungsstreik-marburg.de (lokal)
www.emancipating-education-for-all.org (global)


Wien 21. Dezember: Während andere Universitäten politische Lösungen finden, lässt das Rektorat der Universität Wien räumen. Versorgung der Obdachlosen nicht sichergestellt.

Obwohl eine politische Lösung in Reichweite war, ließ das Rektorat das Audimax heute Morgen von der Polizei räumen. Etwa 150 Personen verließen auf Aufforderung friedlich das Gebäude. Die BesetzerInnen sind enttäuscht von der Vorgehensweise des Rektorats, sie verurteilen Räumungen als Ersatz für das Finden einer politischen Lösung.

Heute Abend hätten im Plenum die Bedingungen für eine Einigung mit der Universität beschlossen werden sollen. Von Seiten der BesetzerInnen herrschte eine große Bereitschaft noch vor Weihnachten eine Lösung zu finden.

Auch die Wiener Obdachlosenorganisationen fühlen sich übergangen. Die Vorbereitungen für die Versorgung der Obdachlosen waren noch nicht ganz abgeschlossen. Rund 100 Obdachlose stehen nun ein paar Tage vor Weihnachten auf der Straße. “Diese Menschen wurden heute mutwillig in die Kälte geschickt”, kritisiert Markus Reiter, Geschäftsführer des Neunerhauses.

Besonders unverständlich ist der Zeitpunkt der Räumung. Verglichen mit den letzten Wochen hat sich die Sicherheitslage nicht wesentlich verändert. Es gab keine akute Verschlechterung, die die heutige Räumung rechtfertigen würde.

Die Bildungsproteste gehen jedenfalls weiter! Die Wiener “unsereuni”-Bewegung hat ihr Zentrum in den noch immer besetzten zweitgrößten Hörsaal der Universität Wien (C1, AAKH) verlagert und die Arbeit sofort fortgesetzt. Um 13 Uhr und 19 Uhr finden dort Plena statt.

Die Audimax-Besetzung hat eine Bildungsbewegung losgetreten, die weit über die Besetzung hinausgeht. Über 30.000 Studierende sind über das Internet vernetzt, über 100 Arbeitsgruppen engagieren sich weiterhin, kreative Straßenaktionen, Proteste und Besetzungen an über 80 Universitäten in Europa gehen weiter.

Das Audimax Wien ist überall!

Rückfragehinweis:
AG Presse
+43 699/192 033 71

presse.uniwien@unsereuni.at
Homepage: http://unsereuni.at

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Ein Überblick:

Nicht Vollständig: schreibt ein Kommentar wenn was fehlt!

Demos:

heutige Besetzungen:

Übersicht aller Besetzten Unis Weltweit

Heutige Aktionen:

Repressionen:

Unvollständige Presseschau:

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All these protests on the same day – for the same cause: free and emancipatory public education and against the commercialisation and privatisation of education!

Announce any actions for that day, that are not listed here or report any portests that are taking place right NOW or will in the near future, so that the information can be shared with the world! See contact for details!

  • General assembly at the occupied University of Tuebingen (Germany) @3pm GMT
  • BIG demonstration in Wiesbaden (Germany) together with teachers who will be on strike (~ 15,000 people are expected)
  • Further protests and demonstrations across Germany, arranged by close to 100 local alliances: http://www.bildungsstreik.net/
  • Rally and sit-in at the San Francisco State University (U.S. of A.)
  • Student led discussion on “The Role of the University” at the University of North Dakota (U.S. of A.)
  • Demonstration against tuition fees in Freetown, called for by the
  • National Youth Coalition Student Assembly (Sierra Leone)
  • Pupils across France are mobilising for a day of action against reforms, that will promote a “two-class” public education system.
  • Demonstrations expected in at least 26 cities. Close to 3,000 high schools are involved; frontdeluttepourleducation.fr
  • Flashmobs and open discussions about the importance of free and emancipatory public education in Skopje (Republic of Macedonia)
  • Various protests – among which are also demonstrations – are being arranged in Bern, Basel, Zürich and Geneva (Switzerland): unsereuni.ch
  • Demonstrations – and maybe further actions – across Italy, supported by the Unione degli Studenti (UdS).
  • Day of Action across Austria: demonstrations, rallies, flashmobs, public discussions; unsereuni.at
  • Simultaneous flashmobs in at least 7 cities across Poland: Demokratyczne Zrzeszenie Studenckie
  • Demonstration in Budapest (Hungary) in front of the Austrian embassy.
  • Demonstrations are to take place in Yogyakarta, Makassar and Palu (Sulawesi), Samarindo (Borneo), Ternate (Maluku) and Madura – all in
    Indonesia; lmnd-prm.blogspot.com
  • Opening of gallery showing pictures of student protests around the world on campus of the Jagannah University (Dhaka; Bangladesh)

One World – One Struggle!

Heute Abend startet um 18 Uhr eine Vorabenddemo mit dem Motto:
“One World – One struggle Bildung für Alle!”
– am Elisabeth-Blochmann-Platz hier in Marburg.

Diese Demo ist die Marburger Auftakt-Veranstaltung zur nächsten Welle der internationalen Proteste.

Was erwartet uns:

Eine interessante Woche steht bevor: Die Global Week of Action erreicht am Dienstag, den 17. November einen neuen Höhepunkt.
Überall auf der Welt werden Großdemonstrationen und Streiks durch geführt.
Gleichzeitig beginnt aber auch in vielen Städten Deutschlands wieder eine intensive Streikphase, der bundesweite Bildungsstreik 2009.

Gestern Nacht habendie Studierenden im Nahe gelegenen Gießen schon einmal vorgelegt. Sie besetzten das Gebäude E des Philosophicum II. Hier wird es sicherlich interessante Auseinandersetzungen und Diskussionen geben.

Heute Abend steht unsere Marburger Vorabenddemonstration zur großen Demo in Wiesbaden an. Die Demo startet um 18 Uhr auf dem
Elisabeth-Blochmann-Platz neben der Mensa. Zentral wird es hier um die Forderungen der SchülerInnen und Studierenden nach mehr Mitbestimmung, geringerem Druck und kritischer Bildung und Ausbildung. Alle anderen Gruppen an Schule und Hochschule sind herzlich eingeladen und sollen ihren Platz finden.

Warum streiken wir eigentlich? Vortrag zum neuen Hessischen Hochschulgesetz

Jan Beberweyk vom AstA Marburg und Mitglied im Landesausschuss der Studierenden der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält im Vorfeld einen Vortrag zum neuen Hessischen Hochschulgesetz. Die Mitbestimmung und andere Probleme der Menschen im Bildungswesen stehen bei diesem Gesetz zur Disposition;

16:00 Uhr im Hörsaalgebäude.

Demo “Education is not for sale!”

Und am Dienstag (17.11) demonstrieren wir in Wiesbaden. Dort ist die vorraussichtliche letzte Lesung des neuen HHG. Die LehrerInnen der GEW streiken und demonstrieren vor dem Landtag. Sie haben sich nicht mit faulen Kompromissen abspeisen lassen, und fordern nun weniger Pflichtwochenstunden. Die SchülerInnen und Studierenden zeigen sich solidarisch und werden auch ihre Positionen vortragen.

Der 17. November ist der International Students Day und das International Students Movement ruft zum International Day of Action auf. In Wiesbaden werden 20000 Bildungsbewegte erwartet.

Treffpunkt & Abfahrt für Mar­burg: Dienstag, 17.11, 09:35Uhr am Hauptbahnhof (Zug Rich­tung Frank­furt)

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Heute Nacht (14.11) fand vor der deutschen Botschaft in Wien zwischen Mitternacht und 1:30 eine spontane Protestkundgebung statt. Der Protest formierte sich aufgrund der Räumungen fünf deutscher Universitäten. Nach der exekutionellen Auflösung der Proteste der Studierenden in Münster, Marburg, Darmstadt, Tübingen und der gestern geräumten Universität Bielefeld, wo auch BesetzerInnen durch die Exekutive verletzt wurden, setzen die österreichischen Protestierenden damit ein Zeichen der Solidarität.

Die Studierenden skandieren: “Wir sind hier und wir sind laut, weil man in Deutschland Studis haut”. Aus Rücksichtnahme auf die Anwohner zogen die Studierenden nach mehreren Runden um die deutsche Botschaft zur TU Wien weiter. Die TeilnehmerInnenzahl wird auf 150 sich solidarisierende Studierende geschätzt. Lobend muss auch die beispielhafte Arbeit der Wiener Polizei erwähnt werden, welche die Sicherheit der Portestierenden zu jedem Zeitpunkt gewährleistete.

Video nach dem Klick!

Quelle: http://unsereuni.at/?p=9844

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Liebe KollegInnen, KommilitonInnen, solidarische FreundInnen!

besetzt

Zuerst einmal ehrlichen Dank, dafür, dass ihr den Widerstand gemeinsam mit uns aufnehmt, dafür, dass ihr uns dadurch in unseren Anstrengungen bestärkt und dafür, dass mit eurem Engagement die Aufmerksamkeit auf die Missstände im Bildungssystem größer wird, und die Aussicht auf eine zufriedenstellende Lösung eine bessere ist. Wir stehen zusammen, durch unser Anliegen, eine freie, hochwertige Bildung für alle durchzusetzen, die Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen und unseren Mitmenschen zu vermitteln, das unsere Forderungen ein gesamtgesellschaftliches Problem ansprechen, das alle Menschen Europas betrifft – nicht nur uns Studierende.
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educationNachdem der AudiMax der Universität Wien nun seit knapp drei Wochen von Studenten besetzt wird, die bessere Bildungsbedingungen fordern, schwappte die Besetzungswelle Anfang letzter Woche auch nach Deutschland über.

Zwischenzeitlich waren unter anderem Hörsäle in den Universitäten Münster (03.11.-06.11.), Marburg (05.11-06.11.) und Darmstadt (05.11.-10.11.) besetzt, die aber nach Anweisung der jeweiligen Universitätsleitung zwischenzeitlich geräumt wurden.

Doch trotz der zwischenzeitlichen Räumungen an diesen Universitäten folgten weitere Neubesetzungen. Mehrere im Laufe des heutigen Tages, so dass momentan Hörsäle an folgenden Universitäten von Studenten besetzt sind (Übersicht):
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