Eine Schule soll

  • ein Ort sein, an dem jeder/m SchülerIn die Chance hat zu lernen. Dafür muss es eine Gemeinschaftsschule geben. An dieser Schule können ALLE SchülerInnen lernen.
  • so gestaltet werden, dass die SchülerInnen die Schule mit ihren Lehrern gestalten, dies bedeutet sie entscheiden mit, wie ihre Schule aussieht und sich entwickelt.

Der Unterricht soll

  • so gestaltet werden, dass die SchülerInnen die Möglichkeit haben, ihre Stärken zu zeigen und in dabei gefördert werden.
  • gleichzeitig sollen SchülerInnen grundlegende wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten lernen. Dabei ist es wichtig, dass geeignete Bedingungen gegeben sind. Dies bedeutet: kleine Lerngruppen, aktuelles Lernmaterial und funktionierendes Lehrmaterial z.B. zur Visualisierung von Lerninhalten.

Besonders die Schulzeit ist wichtig zur Entfaltung und Entdeckung seiner eigenen Persönlichkeit und seiner Stärken, dafür muss Raum gelassen werden.
Dies bedeutet,

  • kein Leistungs- und Prüfungsstress, der nicht zu bewältigen ist und
  • Wiederenführung von G9.

Wenn diese Punkte umgesetzt werden würden (und dies bedeutet defacto: mehr Mitbestimmung für alle Schüler, Einführung der Gemeinschaftsschule, kleinere Klassen, bessere Ausstattung für die Schulen und Abschaffung von G8), entstände eine Schule, in die man wieder gerne gehen würde und in der  man wieder gerne vieles lernen möchte!


GEW – Marburg unterstützt den Bildungsstreik 2010:

    Höchste Zeit für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik – gegen die Ökonomisierung im Bildungssystem !

    Ein grundlegendes Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion über eine Neuorientierung des Bildungssystems in der Gesellschaft anzuregen:

      • Junge Menschen werden durch Chancenungleichheit und fehlende Ausbildungs- und Studienplätze ihrer Zukunftschancen beraubt. Noch immer leben in Deutschland rund 4 Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können. 1,5 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren haben keine abgeschlossene Ausbildung. Jeder zehnte Jugendliche verlässt die Schule ohne Abschluss, das sind mehr als 65.000  pro Jahr. Einer von drei Jugendlichen mit Migrationshintergrund bekommt keinen Ausbildungsplatz. Kinder aus bildungsfernen und einkommensarmen Familien sind in Deutschland trotz gleicher Begabung eindeutig benachteiligt.
      • Statt – wie in der Verfassung und den einschlägigen Gesetzen vorge-schrieben – die Schulen und Hochschulen staatlicherseits hinreichend mit personellen und sächlichen Mitteln auszustatten, werden sie dem Markt und einem Wettbewerb ausgesetzt und zu Bildungs-Unternehmen umstrukturiert. Nicht mehr die Bedürfnisse der Schüler und Studierenden, sondern wirtschaftliche Effizienz und Kostensenkung stehen im Mittelpunkt. Die Pädagogik wird durch betriebswirtschaftliches Denken verdrängt. Die Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich werden immer mehr flexibilisiert, befristete und prekäre Beschäftigungen sind im Vormarsch.
    • Von der Schule verlangt man heute alles Mögliche und Unmögliche: Kompetenzen diverser Art, gute Allgemeinbildung, PISA-Tauglichkeitstest, Handhabung neuer Medien, Interesse an Politik, Umwelt, Natur und globalen Zusammenhängen und natürlich Erziehung. Aber auch Empathie, Kreativität, Disziplin, Gesundheitsbewusstsein usw. werden verlangt. Will Schule nicht den wechselnden politischen Interessen, Moden und Vorstellungen ausgesetzt sein, bedarf es eines Grundprinzips, auf das sie sich gründen kann. Schule soll fordern und fördern in einer pädagogisch angemessenen Atmosphäre !
      • Obwohl nahezu alle wissenschaftlichen Untersuchungen und die Erfahrungen aus anderen Ländern belegen, dass längeres gemeinsames Lernen für alle besser ist, wird aus parteipolitischen und ideologischen Gründen an einem Schulsystem festgehalten, das Kinder im Alter von zehn Jahren aussiebt, von Freunden trennt und die Lebenswege vorentscheidet. Der schulische Erfolg hängt zu einem Großteil vom Einkommen und der gesellschaftlichen Stellung der Eltern ab.

    Die GEW Marburg unterstützt den Bildungsstreik 2010

    mit folgenden Forderungen:

    • Bildung ist keine Ware, Schule ist kein Wirtschaftsbetrieb und Schüler sind keine Kunden – die Privatisierung von öffentlichen Schulen muss verhindert und die Demokratisierung des Bildungswesens gestärkt werden !
    • Eine Schule für alle! Alle haben ein Recht auf gute, kostenlose Bildung! Wir lassen es uns nicht länger gefallen, dass jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern die Chancen auf eine gerechte Behandlung in der Gesellschaft genommen wird, indem Bildungsgebühren eingeführt und Ausbildungsplätze gestrichen werden!
      Verbesserung der Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler in den Bildungseinrichtungen:
    • geringere Klassen- und Kursgrößen
    • weniger Leistungsdruck
    • Raum für individuelle Förderung von Schülerinnen + Schülern
    • längeres gemeinsames Lernen
    • flächendeckend echte Ganztagsschulen in gebundener Form
    • Rückkehr zu G 9
    • Bereitstellung zusätzlicher Unterstützungssysteme (Sozialpädagogen, Psychologen, …)
    • größere und gut ausgestattete Klassenräume, die Ansprüche moderner Pädagogik erfüllen und auch Bewegungsangebote ermöglichen
    • Unterrichtsausfall muss nicht sein, – stellt 10% mehr Lehrer ein !
      Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer in den Bildungseinrichtungen:
    • weniger Bürokratie, mehr Pädagogik
    • Rücknahme der Pflichtstundenerhöhung für Lehrkräfte und 110%ige Zuweisung an die Schulen
    • Entlastung von Schulleitungen
    • Gegen die weitere Privatisierung der Lehrerfortbildung
    • Bezahlung der Sommerferien von befristet angestellten Lehrkräften
    • mehr Zeit für die eigentlichen Bedürfnisse der Schüler durch persönliche Zuwendung, statt das Schulklima vergiftende und die Lehrergesundheit schädigende psychosoziale Stressfaktoren, die hervorgerufen werden durch z.B.
      • Lernstandserhebungen,
      • Vergleichsarbeiten,
      • Schulprogrammarbeit,
      • vermehrte Prüfungen,
      • permanente Lernplanänderungen,
      • Ausarbeitung von Kompetenzrastern,
      • Zertifizierungskampagnen,
      • Organisation von Schüleraustauschprogrammen,

    usw. Marburg, den 19.05.2010

    Hier sind die Termine für die nächsten Wochen.
    Was macht der Bildungsstreik bundesweit!
    Was macht der Bildungsstreik in Marburg!
    Was macht die Uni mit dem Hochschulpakt!

    07.06.: letztes großes “Bildungsstreik Marburg”-Treffen vor der Demo!

    18Uhr im AStA

    09.06.: bundesweiter dezentraler Aktionstag

    Vorbereitungen für Marburg sind am Laufen – falls du mitmachen willst, komm zu den wöchentlichen Plena mittwochs 19 Uhr, Foyer der PhilFak (Wilhelm-Röpke-Str. 6)

    16.06.: Day of United Symbolic Actions

    Nähere Infos unter:

    emancipating-education-for-all.org/day_united_symbolic_actions

    17.-20.06.: Bildungsfest in Marburg

    19.06. Bildungsstreik Initiative Marburg auf dem Bildungsfest

    Infos über das Bildungsfest

    An alle SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und StudentInnen,

    wenn ihr auch über die Sparmaßnahmen der hessischen Landesregierung

    in Höhe von 79 Millionen € jährlich verärgert seid, dann lasst es

    Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und

    Kultusministerin Dorothea Henzler wissen.

    Über die Seite Hessen-spart-an-Bildung könnt ihr eine Email an beide

    Ministerinnen verschicken.

    Einen Auszug aus dem Protestbrief (Hier in ganzer Länge):

    “…Die Qualität der Lehre und Forschung an den schon jetzt überfüllten hessischen Schulen und Hochschulen wird sich weiter verschlechtern, bei teilweise 150% Auslastung ist kein Spielraum zum Sparen mehr vorhanden. Die Kürzungen als „Solidarpakt in schwierigen Zeiten“ zu verpacken wirkt angesichts großzügiger Investitionen wie z.B. in den Flughafen Kassel-Calden fast zynisch.

    …..

    Bildung ist keine Ware; und Frau Kühne-Hörmanns Aussage in der FAZ vom 28.04., dass „Fachbereiche, in denen es kaum Studenten gibt, [...] nicht länger hinnehmbar“ sind, muss ich im Sinne einer freien und umfassenden Bildung entschieden widersprechen. Wie Sie aus geringen Studierendenzahlen einen kausalen Zusammenhang mit der Sinnhaftigkeit einer Forschungsdisziplin herleiten, ist ebenso unverschämt wie die offene Drohung im selben Interview: „Wer ihn [den Hochschulpakt] nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten“. Solche Aussagen können nur eskalativ auf die schon angespannte Situation wirken und disqualifizieren Ihre Forderung nach sachlichen Argumenten seitens Ihrer Kritiker.”

    Sagt Nein zu den Einsparungen in der Bildung!

    Kürzungen und Hochschulpakt ohne uns!

    Auf zur Demo am 11. Mai in Wiesbaden ab 15 Uhr Hbf!!!!

    Pressemitteilung des AK Öffentlichkeit der Bildungsstreik-Initiative Marburg zum 22.04.2010

    1000 Studierende demonstrieren gegen die Mittelkürzung und für mehr Demokratie an der Philipps-Universität
    Am 22.04.2010 versammelten sich etwa 1000 Angehörige der Philipps-Universität Marburg zu einer Kundgebung vor der Alten Universität in Marburg. Anlass war die Amtseinführung der neuen Universitätspräsidentin Krause und der Besuch der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Kühne Hörmann.

    Um 13 Uhr begannen ca. 50 Studierende ihren Weg durch die Universität. Auf dem Weg durch Seminare und Vorlesungen zur alten Universität wuchs die Gruppe auf ca.500 Menschen an.
    Als um 14:30 Uhr die studentische Kundgebung begann, waren ca. 1000 Angestellte der Universität, Studierende, Professor_innen und andere Interessierte vor Ort.
    Die Studierenden thematisierten die antidemokratische Politik des ehemaligen Universitätspräsidenten Nienhaus, dessen Amtszeit endete, und äußerten die Hoffnung, die neue neue Universitätspräsidentin Krause könnte die Interessen der Studierenden und Angestellten besser berücksichtigen. Das Amt der/s Unipräsident_in wurde allerdings als undemokratisch zurück gewiesen.
    Anlässlich des Besuchs der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Kühne-Hörmann wurden auch die aktuellen Kürzungen des Ministeriums thematisiert. Es soll 2011 79 Millionen Euro Für Schulen und Hochschulen in Hessen eingespart werden. Das bedeutet für die hess. Hochschulen 30 Millionen Euro und für die Philipps-Universität 5 Millionen Euro weniger.
    Die Ministerin brach ihre Rede dann aber auf Grund lautstarken Protestes von Studierenden ab. Der Senat hatte sich außerdem in schwarz gekleidet und lediglich Wasser und Knäckebrot gereicht. Die Polizei hatte zuvor Studierende mittels sog. Pfefferspray daran gehindert an der öffentlichen versammlung im Festsaal teil zu nehmen. Geklärt werden muss noch die Beteiligung des Universitätskanzlers Nonne an einer Rangelei an der Eingangstür.

    Die hessische Bildungslandschaft steht, wenn die geplanten Kürzungen von insgesamt fast 80 Millionen Euro wirklich durchgesetzt werden, mit dem Rücken an der Wand. Durch die schlechte Informationspolitik des Ministeriums ist es im Moment schwer die Entwicklungen in einen Gesamtkontext zu rücken. Deswegen versuchen wir in dem Podcast einen Abriss der aktuellen Lage in Hessen und insbesondere in Marburg zu geben. Leider können wir nicht für alle Zahlen Quellen nennen bzw. sie 100% garantieren. Wir haben uns aber bemüht so genau wie möglich zu sein. In den Shownotes kann man einige der Zahlen auch im Orginal nachlesen. Es geht dieses Mal wirklich um die (ohnehin schon marode) Substanz der Hochschulen. Deswegen: Vernetzt euch, organisiert euch, bringt euch ein, sprecht mit euren Kommilitonen & Freunden, Eltern & Geschwistern, protestiert für eure Bildung!

    Podcast der aktiven Fachschaft Politikwissenschaft

    Mo, 15.03 – Demo zum

    “Tag gegen Polizeibrutalität”

    organisiert von der Roten Hilfe Gießen

    Beginn und Treffpunkt: 12.00 Berliner Platz (voraussichtliches Ende 13.15)

    Lokaler Hintergrund dieser Demonstration: Am selben Tag, 13.30 Uhr findet im Amtsgericht der zweite Prozesstermin gegen einen Schüler statt. Er wurde im Rahmen einer Schülerdemonstration im Juni 2009 in Gießen vorübergehend festgenommen. Der Vorwurf lautet auf, “Öffentliche Aufforderung zu Straftaten” (§ 111 StGB). Den Hintergrund beschreibt die Solidaritätsgruppe um den Betroffenen folgendermaßen:
    Continue reading »

    Aufruf zum Bildungsstreik 2010Liebe Bildungsbewegte,

    Am Freitag den 26. Februar haben sich Aktive des Bildungsstreiks; der GEW, der FAU, Elternbeiräte, SchülerInnen, Studierende und andere Interessierte zum ersten Koordinierungsgespräch zum Bildungsstreik im Sommer 2010 getroffen.

    Themen waren der Zeitplan für die Aktionen im Sommer und die Vernetzung untereinander. Außerdem sollte die inhaltliche Diskussion mehr Raum innerhalb des Protestes eingeräumt bekommen.

    Im Sommer soll neben Themen, die Studierende betreffen auch verstärkt die von SchülerInnen und Auszubildenden bearbeitet werden.

    Das nächste Treffen findet am

    Freitag, den 19. März um 18 Uhr
    im Haus der Jugend, Frankfurter Straße 21 in Marburg, Raum 202

    statt.

    Gruppen, wie Einzelpersonen, die Interesse an Veränderungen im Bildungssystems und emanzipatorischer Bildung haben, sind herzlich eingeladen.

    Auf zum Bildungsstreik 2010, auf in einen heißen Sommer,

    Initiatiave Bildungsstreik Marburg

    Liebe Mitstreiterinnen,
    liebe Mitstreiter,

    die Proteste zur KultusministerInnenkonferenz (KMK) in Bonn sind ein
    zentrales Element des Bildungsstreiks in diesem Winter. Es werden
    Aktivistinnen und Aktivisten für emanzipatorische und freie Bildung
    aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus erwartet. Es ist
    wichtig, dass wir an diesem Tag in der Öffentlichkeit deutlich machen,
    dass wir uns nicht von der KMK vereinnahmen lassen; dass die Umsetzung
    der Beschlüsse der KMK unseren Forderungen in vielen Punkten sogar
    genau entgegen stehen würde.
    Um die Aufmerksamkeit auf die Proteste zu lenken, wird die
    Mobilisierung aus dem Rhein-Main Gebiet unter anderem auf
    unkonventionellem Wege geschehen.

    Wir kommen mit dem BILDUNGSBOOT von Mainz nach Bonn!

    Wir haben 600 Plätze an Bord. Es wird ein kleines Rahmenprogram mit
    Workshops, Musik und der Band Doktorjewski geben.

    Hinfahrt: 09 Dezember, Abfahrt Mainz um 22 Uhr; Ankunft Bonn ca. 7.30 Uhr
    Rückfahrt: 10 Dezember, Abfahrt Bonn um 20.30 Uhr; Ankunft Mainz ca.10 Uhr

    Zur verbindlichen Anmeldung bitte Name, Wohnort oder ggf. Hochschule
    (beides für Pressearbeit und interne Erhebung) an die Mailadresse
    Bildungsboot@maldes.de schicken.
    Um die Fahrt zu finanzieren gibt es eine Eigenbeteiligung von fünf
    Euro pro Person.

    Alle angemeldeten Personen bekommen am Dienstag Abend eine Mail mit
    weiteren Informationen und dem genauen Anlegeplatz in Mainz.

    !!Wichtig!!
    Mit der Rederei ist vereinbart, dass jede Person an Bord sich mit
    Wasser selbstversorgen kann. Sämtliche anderen Getränke sowie Speisen
    sind nur über die Bordgastronomie erhältlich und dürfen nicht mit an
    Bord gebracht werden.

    Wenn Ihr Banner für die Reling mitbringt, verseht diese bitte mit
    Ösen, damit wir sie wetterfest befestigen können.

    Mit solidarischen Grüßen
    Euer Bildungsbootteam

    Am 30 November wurde Katharina Krause zur neuen Universitätspräsidentin gewählt.

    Die Studierenden sind sich bewusst, dass auch diese Präsidentin
    nur in einem bestimmten Rahmen agieren kann, er nicht nur vom faktischen Gesetz sondern auch vom politischen Willen etwa der Landesregierung abhängt.

    Frau Krause nahm in ihrer Rede Bezug auf liberale Grundideen, und
    versicherte, alle Gruppen an der Universität ohne politische Intention
    sachgerecht verwalten zu können. Es steht zu befürchten, dass Frau
    Krause in den nächsten Jahren immer wieder Entscheidungen von Gremien wie der KultusmisnisterInnenkonferenz (KMK), sowie der Landesregierung mittels Sachzwang-Argumentation an die Studierenden und die anderen Angehörigen der Universität weiter gibt. Niemand kann sparsam und großzügig sein, wenn er ein 4,5 Millionen-Euro-Haushaltsloch verwaltet.

    Anna Schreiber, AStA Vorsitzende, verlas und übergab der neuen Präsidentin in der Senatssitzung die Forderungen der
    Verfassten Studierenschaft, beschlossen auf der Vollversammlung am
    26.11.2009. Die Forderungen versuchen zum Teil, aktuelle Veränderungen, wie die stärkere Einflussnahme auf die Universität und die weitere Selektion durch Zugangsbeschränkungen für das MasterStudium abzuwenden, versuchen aber auch progressive Entwicklungen vorran zu treiben, so zum
    Beispiel die Bindung der Präsidentin an Entschlüsse des Senats und die
    Durchsetzung eines Tarifvertrages für Hilfskräfte an der Universität.

    Die Präsidentin wurde aufgefordert, bis zum 1, Januar 2010 Stellung zu
    den Forderungen zu beziehen. Die Studierenden werden die Schritte von
    Frau Krause kritisch betrachten und behalten sich Eingriffe in die
    Amtseinführung, Entschiedungen des Präsidiums und den
    Universitätsbetrieb vor.

    Universität muss demokratisch funktionieren. Das schließt die
    Entschiedungskompetenz von Senat, Studierendenparlament und Fachschaften ein, das interessengesteuerte Eingreifen von Staat und Unternehmen allerdings aus.

    Die Forderungen an die Präsidentin im Wortlaut

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