Als Teil der “Global Wave of Action for Education“, welche von Oktober bis November 2010 stattgefunden hat, ist ein Video entstanden, das einen Überblick über die Proteste während dieser Zeit liefert.
Und hier ist es…
Als Teil der “Global Wave of Action for Education“, welche von Oktober bis November 2010 stattgefunden hat, ist ein Video entstanden, das einen Überblick über die Proteste während dieser Zeit liefert.
Und hier ist es…
Die zunehmende Ökonomisierung und Privatisierung von Bildung sind weltweite Phänomene, welche auch in den Bildungseinrichtungen vor Ort zu beobachten sind. Im Rahmen des 1. Marburger Forums für Bildung diskutierten am 20. November 2010 rund 50 Interessierte unterschiedliche Facetten zu diesem Thema unter dem Motto “Wa(h)re Bildung”. Continue reading »
Nachdem nun beim letzten Treffen der Initiative Bildungsstreik Marburg Ideen für die Herbstveranstaltung ausgetauscht wurden, wollen wir nun die Pläne etwas konkretisieren. Dazu treffen wir uns am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des AStA Marburg (Erlenring 5).
Alle, die den Herbst mitgestalten möchten, sind herzlich eingeladen ebenfalls am Treffen teilzunehmen.
Mittwoch, 18.08. - 18 Uhr – AStA Marburg
Folgende Email hat die Initiative Bildungsstreik Marburg erreicht. Alle Aktiven und Interessierten sind herzlich eingeladen, am Treffen teilzunehmen und sich einzubringen.
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Hallo bildungspolitisch Interessierte,
Hallo LandesAstenKonferenz, Bildungsstreik, Protestplena, Fachschaften, ASten, Gewerkschaften, Interesierte,
nächsten Dienstag, den 03.08.2010, möchten wir eine zeitliche und inhaltliche Planung für den kommenden Herbst/ das kommende Wintersemester machen.
Das Treffen findet ab 13h in den Räumlichkeiten des AStA Gießen statt (Otto-Behaghel-Str. 25d, auf dem Campus des Philosophikum I, zwischen “Neue Mensa” und “Studentenwerk”).
Am besten einen der Busse Nummer 10, 801 und 802 nehmen, an der Bushaltestelle Rathenaustraße aussteigen.
Das Treffen ist offen für alle Interessierten.
Tagesordnungsvorschlag:
1.) Herbstplanung Bildungsproteste
- Hessen
- Bundesweit
- Global
- Seminarrauswurfkampagne/ Kürzungen
2.) gesamtgesellschaftliche Krisen- und Kürzungstheamtik
- inhaltliche Schwerpunkte
- Aktionen
3.) Vorstellung des stud. Akkreditierungspools
4.) Materialgestaltung und -verteilung
(Ergänzungen erwünscht)
Das nächste “große” Planum findet am kommenden Mittwoch (07.07.)
um 18 Uhr im Raum 104 im Hörsaalgebäude statt.
!!! IST AUSGEFALLEN !!!
Dabei wird es hauptsächlich um die Planung für den Herbst gehen. Wir waren uns letztes Mal einig, dass wir lieber weniger dafür aber prominentere Dinge machen wollen. Eine Art Veranstaltung ist angedacht mit inhaltlicher Auseinandersetzung zum Thema Bildung, aber eben nicht nur als Vortrag, sondern möglichst ansprechend für viele Statusgruppen. Wie diese nun aussehen könnte, wollen wir am Mittwoch besprechen. Kommt also zahlreich und bringt Ideen und Vorschläge mit.
Das Institut für Politikwissenschaft der Philipps Universität Marburg hat sich mit den vorgeladenen Studierenden der letzten Proteste gegen den Hochschulpakt solidarisiert. Die Erklärung lautet wie folgt:
Solidaritätserklärung des Instituts für Politikwissenschaft
Am Dienstag, den 18.05.2010, fanden sich ca. 600 Studierende nach einer Vollversammlung ein, um gegen den unterzeichneten Hochschulpaktes und die damit einhergehenden Kürzungen spontan zu demonstrieren. Im Zuge der Demonstration wurde die Stadtautobahn kurzzeitig blockiert. Nach 15 Minuten wurde die Blockade friedlich nach Aufforderung der anwesenden Polizeikräfte aufgegeben und die Demonstration zog unter Abfilmen durch die Polizei durch die Nordstadt zurück zum Hörsaalgebäude.
Dort angekommen begann die Polizei willkürlich Personen aus der sich auflösenden Demonstration herauszuziehen und festzunehmen. Insgesamt wurden an diesem Tag vier Personen, unter anderem auch Studierende der Politikwissenschaft vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Eine weitere Person wurde im Nachhinein vorgeladen, es gibt keine Garantie, dass es bei den fünf Personen bleiben wird.
Das Vorgehen der Polizei erinnert deutlich an die Repression während der Studierendenproteste 2006. Auch hier wurden einzelne Personen stellvertretend für alle demonstrierenden Studierenden angeklagt.
Die Spontandemonstration der Studierenden ist im Gesamtkontext der Proteste gegen den Hochschulpakt zu sehen, die, wie auf der Demonstration in Wiesbaden verdeutlicht wurde, über eine breite und Statusgruppen übergreifende Solidarität verfügen. Der Protest gegen die Mittelkürzungen ist sehr heterogen, steht aber dennoch für ähnliche Ziele.
Das Institut für Politikwissenschaft stellt sich gegen die Kriminalisierung Einzelner und spricht deshalb seine Solidarität für die Festgenommenen aus.
Marburg, 08.06.10
Pressemitteilung der Initiative Bildungsstreik Marburg zu lokalen Aktionen im Rahmen des Aktionstages des „bundesweiten Bildungsstreik“ am 09.Juni
Mit der Bitte um sofortige Veröffentlichung
Proteste für ein anderes Bildungssystem in mehr als 70 Städten – auch in Marburg
Für heute, dem 9. Juni 2010, ruft ein breites Bündnis bestehend aus Eltern, Lehrenden, Schüler_innen und Studierenden im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „des Bildungsstreiks“ unter dem Motto „Freie Bildung für ein freies Leben – Kürzungen aktiv entgegentreten!“ zu einer Demonstration auf. Mit dieser soll gegen die derzeitigen Zustände im Bildungssystem in vielerlei Hinsicht protestiert werden. Vom Kindergarten, über die Schulzeit bis zur Hochschule sind krank machender Leistungsdruck, zunehmende Entdemokratisierung von Bildungseinrichtungen (z.B. Einführung des Hochschulrats), Schulzeit– und Verkürzung der Studiendauer (z.B. G8 oder Bachelor/Master System), soziale Selektion (z.B. durch Notenvergabe und gegliedertes Schulsystem) und eine grundsätzliche zunehmende Ausrichtung der Lehrinhalte nach ökonomischen Gesichtspunkten nur einige Symptome.
Die neulich angekündigten Haushaltskürzungen für Schulen und Hochschulen verschärfen diese Entwicklungen nur noch zunehmend.
Emma Zita, eine im lokalen Bildungsstreik-Bündnis aktive Mutter, betont: „Neben den konkreten Problemen sollen Denkanstöße zu den zentralen Fragen, welche gesellschaftliche Funktionen das öffentliche Bildungssystem hat und eigentlich haben sollte in die Öffentlichkeit getragen werden! Das muss gesamtgesellschaftlich diskutiert werden. Das Bildungssystem geht uns alle an!“.
Es ist von großer Bedeutung, dass ebenfalls am 09.Juni Protestaktionen für freie und emanzipatorische Bildung in mehreren Städten Österreichs stattfinden. Dies betont die internationale Dimension des Problems. Eine verstärkte Globalisierung des Protests ist schon seit mehreren Monaten zu beobachten.
Es gibt zwei Startpunkte. Gegen 13.00 Uhr formiert sich ein Demonstrationszug an der Mensa Erlenring. Eine viertel Stunde später versammeln sich hauptsächlich Schülerinnen und Schüler zu einem zweiten Demonstrationszug an der Leopold-Lucas-Straße / Gesundheitsamt.
An der Augustinertreppe wird es gegen 13.45 Uhr zu einer Zwischenkundgebung kommen.
Um 14.45 Uhr soll die Demoroute am Firmaneiplatz ihren Abschluss finden.
Es werden Redebeiträge von einem Schüler, einer Mutter, einem Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und einem Studierenden erwartet.
Es gibt Initiativen die Demonstration am Abschlussort in spontane öffentliche Workshop-Phasen und Diskussionsrunde münden zu lassen.
Noch am selben Abend sind alle Bildungsinteressierten aufgerufen sich im Foyer des Hörsaalgebäudes der Universität (Biegenstraße 11) um 18.00 Uhr einzufinden, um bestehende Organisierungsstrukturen auszubauen und die nächsten Schritte zu besprechen.
Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Initiative Bildungsstreik Marburg
www.bildungsstreik-marburg.de
e-Mail: kontakt@bildungsstreik-marburg.de
Tel.: 0151 20476928
Bildungsstreik (bundesweit)
www.bildungsstreik.net
Bildungsbewegung in Österreich
www.unsereuni.at

Auf vielen Ebenen des Bildungssystems ist ein Wandel mehr als nötig. Vom Kindergarten, über die Schulzeit bis zur Hochschule sind krank machender Leistungsdruck, zunehmende Entdemokratisierung der Bildungseinrichtungen, Schulzeit- und Verkürzung der Studiendauer, soziale Selektion, schlechte Lern- und Lehrbedingungen nur einige Symptome. Ähnliche Entwicklungen können auch in vielen anderen gesesllschaftlichen Zusammenhängen beobachtet werden (Betriebe, öffentliches Gesundheitswesen).
Die neulich angekündigten Haushaltskürzungen für Schulen und Hochschulen verschärfen diese Entwicklung zunehmend.
Doch nicht nur die Bedingungen im Bildungswesen verändern sich: Auch die Lehrinhalte werden zunehmend von ökonomischen Gesichtspunkten bestimmt. In den Schulen geht das besonders auf Kosten der musisch-künstlerischen Fächer. Über die Vergabe von Drittmitteln, Stipendien und Sponsoring nimmt an den Hochschulen der Einfluss der Wirtschaft auf Forschung und Lehre weiter zu. Im Hessischen Hochschulgesetz (HHG) gibt es bereits einen Paragraphen (§8, Abs.1), welcher die Hochschulen dazu verpflichtet Drittmittel einzuwerben. Im selben Zuge werden die Mitbestimmungsmöglichkeiten und Freiheiten der Lernenden und Lehrenden zugunsten der Macht von Rektor_innen, Präsidien und externen Gremien beschnitten und somit unternehmerische Strukturen etabliert.
Schauen wir uns diese Entwicklung an, so drängt sich unweigerlich die Frage auf, welche Funktionen das Bildungssytem für die Gesellschaft erfüllen soll: Die Befähigung, sich kritisch mit seinem Umfeld auseinander zu setzten und dieses verstehen zu lernen, oder doch eher Passivität, Gehorsam und Unterwürfigkeit zu fördern? Und was ist mit der Selektionsfunktion?
Als Schüler_innen, Studierende und Auszubildende und teilweise sogar schon im Kindergarten stehen wir im direkten Wettbewerb zueinander. Ein Wettbewerb um wenige Gymnasien-, Ausbildungs- und Studienplätze sowie die Möglichkeit die eigene Arbeitskraft auf dem Markt zu verkaufen. Ein Wettbewerb, der die „Leistungsschwachen“ und Unangepassten aussiebt und ihnen damit die Möglichkeit auf Teilhabe an vielen Bereichen der Gesellschaft verwehrt. Ein Wettbewerb, um den Wirtschaftsstandort zu stärken. Ein Wettbewerb, in dem alle Menschen und Regionen weltweit gegeneinander konkurrieren statt miteinander zu wirken.
Im vergangenen Jahr fanden im Rahmen des „Bildungsstreiks“ in über 100 Städten zahlreiche Aktionen statt, sehr viele Menschen gingen für ein anderes Bildungssystem auf die Straße, Hörsäle und Klassenzimmer in mehr als 70 Einrichtungen wurden von Schüler_innen und Studierenden zeitweise besetzt gehalten.
Es geht weiter, bis die Missstände behoben sind und wir eine freie und emanzipatorische Bildung für alle haben!
Am Mittwoch, 09.06.2010 werden im Rahmen des „bundesweiten Bildungsstreiks“ erneut viele Menschen in allen 16 Bundesländern gemeinsam gegen die vorherrschenden Umstände vorgehen.
09.06. Großdemonstration in MR
„Freie Bildung für ein freies Leben – Kürzungen aktiv entgegentreten!“
Zwischenstop: 13.45h Marktplatz
Abschluss: 14.45h Firmaneiplatz
Gemeinsam gegen Schulstress und Leistungsdruck, gegen G8, „Bologna-Prozess“ (europaweite Reformbemühungen im Hochschulbereich), Haushaltskürzungen, Entdemokratisierung, Privatisierung und Drittmittelzwang entgegentreten! Gemeinsam für demokratische Bildungseinrichtungen und freie, emanzipatorische Bildung für alle!

Don’t panic – get organized!
www.bildungsstreik-marburg.de – kontakt@bildungsstreik-marburg.de (lokal)
www.bildungsstreik.net (bundesweit)
Viel bessere Bildung für jede/n Schüler/in durch neues Bildungssystem!
Wer an unseren Kindern und Jugendlichen, an Bildung und Ausbildung spart, zerstört die Stützen unserer Gesellschaft!!
Unsere Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft !!!
Der Familienalltag mit Schulkindern hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert, da in der Schule immer mehr Leistung in immer weniger Zeit gefordert wird. Die Lernbedingungen haben sich gleichzeitig nicht verbessert, die Klassen sind häufig immer noch zu groß, die Ausstattung veraltet etc. Die Vergleichsarbeiten, frühe Auslese in der Grundschule und die Einführung von G8 bringen zusätzlich viel Stress in die Familien. Die verfügbare Freizeit hat sich für viele Schüler/innen durch immense Hausaufgaben-Mengen und zusätzliche Lern-Aufgaben stark verringert. Auch setzen die zahlreichen Tests und Arbeiten viele Schüler/innen unter zusätzlichen Druck und fördern unsinniges Bulimie-Lernen (Ein solches Lernen ist nur auf kurzfristigen Lernstoff-Konsum mit anschließendem „Ausspucken“ bei Tests oder Arbeiten ausgerichtet – im Langzeitgedächtnis kann so nichts verankert werden).
Wir Eltern wollen keine unzufriedenen Lern-Roboter, sondern fröhliche, gesunde und bewegungsfreudige Kinder und Jugendliche !!!
Herumtollen und Entdecken der Umgebung, die Pflege von Freundschaften, gemeinsame Unternehmungen, Vereinsmitgliedschaften u.a. haben deutlich abgenommen.
Bewegungsarmut und gesundheitliche Probleme hingegen nehmen bei den Kindern und Jugendlichen immer mehr zu.
Viele Eltern fühlen sich durch die häufig notwendigen Hilfen bei den Schulaufgaben, Nachhilfetätigkeiten u.a.m. überfordert.
In vielen Familien gibt es kaum noch lernfreie und entspannte Tage und Wochenenden. Auch in den Ferien wird oft nachgelernt und geübt. Die Nachhilfe-Institute verzeichnen in den letzten Jahren einen sprunghaften Zuwachs. Für zahlreiche Familien bedeutet dies zusätzliche zeitliche und finanzielle Belastungen und Einschränkungen, die auf Kosten des Familienlebens gehen. Immer mehr Familien können auch durch die Zusatzaufwendungen für Nachhilfe und Lernmaterialien nicht (mehr) in den Urlaub fahren. Die Folge: Die „soziale Schere“ geht immer weiter auseinander.
Bei den jetzigen Rahmenbedingungen in den deutschen Schulen kann trotz großer Bemühungen der Lehrkräfte kaum noch guter Unterricht und eine positive persönliche Entwicklung der Schüler/innen stattfinden, denn das Lernen ist verkürzt auf Pauken und gute Noten!!! Wer da nicht mithalten kann, fällt schnell durch das Raster – und endet häufig ohne Schulabschluss und bei Hartz IV.
Wir ELTERN wollen aber etwas ganz anderes!!! Wir wollen, dass jedes Kind, jede/r Jugendlicher unabhängig von der gesellschaftlichen Schicht und dem Einkommen der Eltern die gleichen Chancen hat, die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal zu entwickeln. Unsere Kinder und Jugendlichen benötigen Zeit und Raum zur freien Entfaltung, zur Förderung des selbständigen Denkens und Lernens. Und sie brauchen auch soziale Orientierungshilfen für ein partnerschaftliches Leben in einer demokratischen und sozialen Gesellschaft.
Deshalb lehnen Wir Eltern diese herrschende, neo-liberale, selektive und menschenverachtende Bildungspolitik, die unsere Kinder und Jugendlichen einseitig auf wirtschaftliche Verwertungsinteressen hin ausbildet und unter permanent hohen Druck setzt, entschieden ab!!!
Wir ELTERN fordern ein neues, gerechtes und kostenfreies Bildungssystem für ALLE Kinder, Jugendlichen, Auszubildenden und Studierenden!!!
Für das Leben lernen beinhaltet viel mehr als Unmengen an Lernstoff! Schulischer Erfolg und Schulabschlüsse dürfen nicht mehr auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Person und einen gut bezahlten Job ausgerichtet sein, sondern müssen sich am Menschen mit seinen persönlichen Fähigkeiten orientieren.
Wir Eltern fordern
Für uns beinhaltet gutes und pädagogisches Lernen und Lernerfolg viel viel mehr als gute Noten (die es ohnehin immer weniger und nur noch für wenige Schüler/innen gibt). Lernen wie wir es wollen, ist ein Lernen mit Zeit zum Nachdenken über den Lernstoff, ausprobieren, reflektieren, eigene Erfahrungen machen, mit Zeit für die Sinnsuche und einer individueller Meinungsbildung.
Unsere Kinder und Jugendlichen sollen nicht nur pauken, sondern endlich wieder Zeit für ihre eigene Entwicklung haben, zur Regeneration, zum spielen, musizieren, Sport treiben, Freunde treffen, chillen u.a.v.m.
Wir Eltern sehen dringenden Handlungsbedarf, denn unsere Schüler/innen sind keine Ware, sondern Menschen!
Ein neues Bildungssystem braucht das Land!!!
I. Der neue Ansatz: Bildung und Ausbildung muss frei, kostenlos und offen sein für alle!
II. Schulzeit
Wir Eltern lehnen frühzeitige Auslese ab und fordern sofortiges, längeres gemeinsames Lernen und gleiche Chancen für alle nach skandinavischem Modell!
III. Unterrichtsqualität
Qualität von Unterricht: Lernen braucht Zeit, Begleitung, Kompetenz und Erfahrung
IV. Gesundheit
Gesunde Schüler/innen lernen besser – schaffen wir die Grundlagen dafür!
Deshalb fordern wir:
Unsere verschiedenen Bildungssysteme in Deutschland verändern sich erst, wenn WIR GEMEINSAM, als Eltern, Schüler/innen, Studierende, Auszubildende und Lehrende uns zusammen tun und gemeinsam auf die Straße gehen und immer wieder und aktiv uns einsetzen für ein neues Bildungssystem!!!
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