Am 27. März steht in Hessen die Volksabstimmung zum Thema Schuldenbremse an. Der Ausgang der Abstimmung wird die hessische Politik in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten massiv beeinflussen. Also kommt informiert Euch, stimmt ab!!

Ort und Uhrzeit: Audimax der Philipps-Universität um 18 Uhr.

Reichlich Informationen, Links und Updates findest du auf den Seiten des AStA-Marburg

Angeklagt sind Einzelne – Gemeint sind wir alle!

Am Donnerstag den 10.02.2011 findet um 14:00 Uhr vor dem Hörsaalgebäude der Philipps-Universität die erste Kundgebung zu den Prozessen statt.

Der erste Prozesstermin ist dann am 14.02.2011. Um neun Uhr beginnt der Prozess.Im Anschluss an den Prozess wird es wiederum um 14:00 Uhr eine weitere Kundgebung am Hörsaalgebäude geben.

Weitere Informationen und Updates gibt es regelmäßig auf http://b3a.uebergebuehr.de/

Freie Bildung hier und überall! Reclaim your Brain – Reclaim your Future

Im Rahmen der Kampagne zur Abschaffung jeglicher Form von Studiengebühren und zur Einführung einer Verfassten Studierendenschaft in Baden-Württemberg findet am Mittwoch den 26. Januar 2011 eine bundesweit mobilisierte Demonstration in Karlsruhe statt!

Unser Protest richtet sich unter anderem gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 26.01.2005 gegen das Hochschulrahmengesetz, in dem Studiengebühren auf Bundesebene verboten wurden, aber auch gegen die aktuelle Landesregierung die 500 Euro allgemeine Studiengebühren verlangt.

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) ruft Alle auf sich kreativ an der Demonstration zu beteiligen!

Aufruf des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS) zur bundesweiten Demonstration am 26. Januar 2011 in Karlsruhe:

Zum sechsten Mal jährt sich die Einführung von allgemeinen Studiengebühren in der Bundesrepublik und des damit einhergehenden Verlustes einer Chancengleichheit für alle an einem freien, selbstbestimmten sowie kostenfreien Bildungsangebot zu partizipieren.

Auch nach sechs Jahren hat sich an der sozialen Unverträglichkeit, der Selektivität sowie dem Aufbau bzw. Förderung einer finanziell abgesicherten Bildungselite durch die Einführung von Studiengebühren nichts geändert. Ganz im Gegenteil, diese soziale Selektion wird weiterhin durch unsoziale, realitätsferne und neoliberale Bildungspolitiker_innen ganz in ihrem Sinne ausgebaut.

Nach sechs Jahren sind die Studierenden nicht leiser geworden. Die Misere im Bildungssystem hat viel eher dazu geführt, dass sich der Kreis derjenigen, die sich um ihre Zukunft betrogen fühlen, um ein vielfaches vergrößert hat. Schüler_innen, Auszubildende, Studierende, Eltern sowie die Beschäftigten in allen Bildungsbereichen zeigten und zeigen im Rahmen bundesweiter Bildungsstreikbündnisse, dass sie verstanden haben, dass momentan das Geld die Bildungschancen jedes/jeder Einzelnen bestimmt und nicht der selbstbestimmte Mensch.

Entgegen der bisherigen verfehlten Bildungspolitik fordern wir daher:

- Die bundesweite Abschaffung aller Bildungsgebühren

- Ein freies, selbstbestimmtes und flexibles Studium frei von sämtlichen Studiengebühren bzw. Studienkonten

- Die Wahrnehmung der finanziellen Pflichten bzw. Verantwortung der Länder gegenüber den Hochschulen im Sinne einer Vollfinanzierung dieser

- Das Verbot von privaten sowie wirtschaftlichen Geldgeber_innen zur Finanzierung von politisch gewollten Haushaltslöchern an staatlichen Hochschulen

Um den Protest einzudämmen bzw. ein Aufkeimen zu unterbinden, wurden und werden Mitbestimmungsorgane wie die verfasste Studierendenschaft abgeschafft bzw. gesetzlich unterbunden oder eingeschränkt. Der hierarchischen Umwandlung der Hochschulen hin zu einer Verantwortungsstruktur die auf wenige Einzelne zuläuft, muss eine gleichberechtigte Mitbestimmung aller Hochschulbeteiligten entgegengesetzt werden. Das ökonomische, verwertungsorientierte auf Humankapital abzielende Hochschulsystem degradiert die Studierenden zu rechtlosen Kund_innen.

Daher fordern wir weiterhin:

- Die sofortige Wiedereinführung bzw. den Ausbau der Verfassten Studierendenschaften sowie deren rechtliche Verankerung in den Hochschulgesetzen der jeweiligen Länder.

- Für die Studierenden und ihre Vertretungen das Recht auf freie Meinungsäußerung und das politische Mandat. Also die Abschaffung des Maulkorbs, den die Studierenden seit 30 Jahren tragen müssen.

Um unseren Unwillen gegenüber der bisherigen Bildungspolitik deutlich zu zeigen, rufen wir am 26.Januar 2011 zu einer bundesweiten Demo in Karlsruhe gegen Studiengebühren und für die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft auf.

Unsere Demonstration reiht sich ein in die vielen verschiedenen Protestfeuer-Aktionen des Bildungsstreik BaWü, die in eine große, landesweite Aktion am 29.Januar 2011 in Stuttgart münden werden. Das ABS unterstützt die Forderungen des Bildungsstreiks und ruft zur Beteiligung an seinen Aktionen auf. Denn Freie Bildung wollen wir für alle Menschen verwirklichen, ob in der Kita, Schule, Ausbildung, Hochschule oder der Erwachsenenbildung.

Freie Bildung hier und überall!

Reclaim your Brain – Reclaim your Future

Für Meinungsfreiheit und (kosten-)freie Bildung.

Gemeinsam kämpfen, demonstrieren, besetzen, klagen und boykottieren.

Gemeinsam auf die Straße gehen und sich wehren.

Mit Aktionen und Präsenz Regeln überschreiten und die Grenzen klar machen, weil unsere Grenzen überschritten wurden und werden.

Mehr Infos guckst du HIER.

Am 17.01. startete in Freiburg die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreik BaWü. Eine bunte und lautstarke Demonstration fand ihren Höhepunkt in der Entzündung des Protestfeuers, das in Form einer Feuertonne in mindestens 11 Städte während der nächsten zwei Wochen gebracht wird. Überall in Baden-Württemberg werden Bildungsstreik-Aktionen darauf aufmerksam machen, dass Bildung in allen Bereichen selbstbestimmt, demokratisch und frei von Selektion sein muss. Der Höhepunkt des Bildungsstreik-Protestfeuers wird eine Großdemonstration am 29.01. in Stuttgart sein.

Tour-Daten:

Mo. 17.01. Freiburg
Di. 18.01 Weingarten
Do. 20.01. Sigmaringen
Fr. 21.01. Mannheim
Sa. 22.01. Heilbronn
Mo.24.01. Heidelberg
Di 25.01. Tübingen
Mi. 26.01. Karlsruhe
Do. 27.01. Ludwigsburg
Fr. 28.01. Pforzheim
Sa. 29.01. Stuttgart

Aufruf zum Protestfeuer

BaWü brennt: Seid dabei – Gemeinsam tragen wir das Feuer des Protests aus ganz BaWü nach Stuttgart!

Durch jahrelang andauernde und immer weiter um sich greifende Proteste gerät die schwarz-gelbe Vorherrschaft in Baden-Württemberg endlich ins wanken. Wir wollen die Chance der Landtagswahlen nutzen um ein für allemal deutlich zu machen, dass Bildung frei und demokratisch gestaltet sein muss und deswegen nicht zur Ware gemacht werden darf. In vielen aufeinanderfolgenden Demos und Aktionen in ganz Baden-Württemberg werden wir unsere Kräfte zusammenführen und schließlich am 29.01 in Stuttgart zur vollen Entfaltung bringen. Schüler_innen, Auszubildende, Eltern, Lehrer_innen und Studierende in jeder Stadt und jedem Dorf sind dazu aufgerufen sich dem gemeinsamen Protestzug anzuschließen. Von einer kleinen kreativen Aktion bis zur großen Demo, vom Clownsauftritt bis zur Blockade sind alle bildungspolitischen Protestinitiativen willkommen. Am 17.01. wird in Freiburg ganz im Südwesten ein Protestfeuer entzündet. Dieses werden wir als Symbol für den landesweiten Protest für freie Bildung von Stadt zu Stadt weitertragen. Jeden Tag soll so eine Protestaktion an einem Ort in BaWü stattfinden, bis das Protestfeuer am 29.01. zur Bildungsstreik Großdemonstration die Landeshauptstadt erreicht.

Mehr Infos HIER.

Am 20.01. findet in der Alten Aula der Uni Marburg ein von der Universitätsleitung organisiertes hochschulpolitisches Forum statt, bei dem über Bildung diskutiert werden soll. Die Initiative Bildungsstreik Marburg, vertreten durch Jan Beberweyk, ist ebenfalls auf dem Podium mit dabei.

1. Hochschulpolitisches Forum diskutiert über Bildung

Unipräsidentin lädt zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe

„Die Universität und die Bildung – wird eigentlich noch Bildung gewünscht?“ – dieser Frage stellt sich die Marburger Universitätspräsidentin Professorin Dr. Katharina Krause zusammen mit Vertretern von Wissenschaft und Gesellschaft beim ersten Hochschulpolitischen Forum der Philipps-Universität, das am kommenden Donnerstag, den 20. Januar 2011 in der Aula der Alten Universität stattfindet. Für den Impulsvortrag konnte Achim Meyer auf der Heyde gewonnen werden, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW). Zu dieser Veranstaltung lädt die Universitätspräsidentin alle Interessierten herzlich ein.

  • Hochschulpolitisches Forum: Die Universität und die Bildung
  • Wann? Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:30 Uhr
  • Wo? Aula der Alten Universität, Lahntor 3, Marburg

Das Selbstverständnis der Universität als Bildungseinrichtung unterliegt in den letzten Jahrzehnten einem Wandel. Die Erwartungen der Gesellschaft und die Zuschreibung von Aufgaben durch die Politik haben bei sinkender staatlicher Grundfinanzierung zugenommen: Die Universitäten sollen auf neue Bildungsbedürfnisse reagieren, die sich aus der wissensbasierten Gesellschaft und Wirtschaft ergeben. Gleichzeitig gibt es eine steigende Nachfrage nach Hochschulbildung und das politische Ziel, den Anteil der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen an der Gesamtbevölkerung zu erhöhen.

Wie aber verträgt sich der Wunsch nach Bildungsgerechtigkeit mit einer Steuerungslogik, die dem Wettbewerbsgedanken und dem Exzellenz-Paradigma verpflichtet ist? Macht die Universität gleichermaßen fit für die Wissenschaft, den Beruf und das Leben? Wird eigentlich noch Bildung gewünscht? Dies ist die Leitfrage der Podiumsdiskussion, die sich an den Impulsvortrag von Achim Meyer auf der Heyde anschließt.

Neben der Universitätspräsidentin und dem Generalsekretär des DSW suchen nach Antworten: der Marburger Hochschulrats-Vorsitzende Professor Dr. Uwe Bicker als Vertreter der Berufspraxis; Professorin Dr. Renate Renkawitz-Pohl, Mitglied des Wissenschaftsrats; der Diplomtheologe Patrick Mähling als Vertreter des wissenschaftlichen Mittelbaus; der Student Jan Beberweyk von der Initiative Bildungsstreik Marburg. Die Fachjournalistin Svenja Üing moderiert die Gesprächsrunde.

Das Hochschulpolitische Forum ist eine neue Veranstaltungsreihe, die einen Blick auf die Kontexte von wissenschaftlicher Arbeit und Studium erlauben soll. Der Auftakt richtet sich an die Hochschulöffentlichkeit sowie an das interessierte und der Universität verbundene Publikum in Stadt und Region. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht bei einem Umtrunk im Kreuzgang der Alten Universität Gelegenheit zum weiteren Gespräch.

Als Teil der Global Wave of Action for Education“, welche von Oktober bis November 2010 stattgefunden hat, ist ein Video entstanden, das einen Überblick über die Proteste während dieser Zeit liefert.

Und hier ist es…

Die zunehmende Ökonomisierung und Privatisierung von Bildung sind weltweite Phänomene, welche auch in den Bildungseinrichtungen vor Ort zu beobachten sind. Im Rahmen des 1. Marburger Forums für Bildung diskutierten am 20. November 2010 rund 50 Interessierte unterschiedliche Facetten zu diesem Thema unter dem Motto “Wa(h)re Bildung”. Continue reading »

Hier ein Video zu “Europas Rechtspopulisten auf Erfolgskurs” (Teil 1, 2, 3), das auf jeden Fall ein Bildungsthema ist.

Erschreckend!

Nachdem nun beim letzten Treffen der Initiative Bildungsstreik Marburg Ideen für die Herbstveranstaltung ausgetauscht wurden,  wollen wir nun die Pläne etwas konkretisieren. Dazu treffen wir uns am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des AStA Marburg (Erlenring 5).

Alle, die den Herbst mitgestalten möchten, sind herzlich eingeladen ebenfalls am Treffen teilzunehmen.

Mittwoch, 18.08. -  18 Uhr – AStA Marburg

Folgende Email hat die Initiative Bildungsstreik Marburg erreicht. Alle Aktiven und Interessierten sind herzlich eingeladen, am Treffen teilzunehmen und sich einzubringen.

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Hallo bildungspolitisch Interessierte,
Hallo LandesAstenKonferenz, Bildungsstreik, Protestplena, Fachschaften, ASten, Gewerkschaften, Interesierte,

nächsten Dienstag, den 03.08.2010, möchten wir eine zeitliche und inhaltliche Planung für den kommenden Herbst/ das kommende Wintersemester machen.
Das Treffen findet ab 13h in den Räumlichkeiten des AStA Gießen statt (Otto-Behaghel-Str. 25d, auf dem Campus des Philosophikum I, zwischen “Neue Mensa” und “Studentenwerk”).
Am besten einen der Busse Nummer 10, 801 und 802 nehmen, an der Bushaltestelle Rathenaustraße aussteigen.
Das Treffen ist offen für alle Interessierten.

Tagesordnungsvorschlag:

1.) Herbstplanung Bildungsproteste
- Hessen
- Bundesweit
- Global
- Seminarrauswurfkampagne/ Kürzungen

2.) gesamtgesellschaftliche Krisen- und Kürzungstheamtik
- inhaltliche Schwerpunkte
- Aktionen

3.) Vorstellung des stud. Akkreditierungspools

4.) Materialgestaltung und -verteilung
(Ergänzungen erwünscht)

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