Free Education Movement Marburg

Am 17.01. startete in Freiburg die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreik BaWü. Eine bunte und lautstarke Demonstration fand ihren Höhepunkt in der Entzündung des Protestfeuers, das in Form einer Feuertonne in mindestens 11 Städte während der nächsten zwei Wochen gebracht wird. Überall in Baden-Württemberg werden Bildungsstreik-Aktionen darauf aufmerksam machen, dass Bildung in allen Bereichen selbstbestimmt, demokratisch und frei von Selektion sein muss. Der Höhepunkt des Bildungsstreik-Protestfeuers wird eine Großdemonstration am 29.01. in Stuttgart sein.

Tour-Daten:

Mo. 17.01. Freiburg
Di. 18.01 Weingarten
Do. 20.01. Sigmaringen
Fr. 21.01. Mannheim
Sa. 22.01. Heilbronn
Mo.24.01. Heidelberg
Di 25.01. Tübingen
Mi. 26.01. Karlsruhe
Do. 27.01. Ludwigsburg
Fr. 28.01. Pforzheim
Sa. 29.01. Stuttgart

Aufruf zum Protestfeuer

BaWü brennt: Seid dabei – Gemeinsam tragen wir das Feuer des Protests aus ganz BaWü nach Stuttgart!

Durch jahrelang andauernde und immer weiter um sich greifende Proteste gerät die schwarz-gelbe Vorherrschaft in Baden-Württemberg endlich ins wanken. Wir wollen die Chance der Landtagswahlen nutzen um ein für allemal deutlich zu machen, dass Bildung frei und demokratisch gestaltet sein muss und deswegen nicht zur Ware gemacht werden darf. In vielen aufeinanderfolgenden Demos und Aktionen in ganz Baden-Württemberg werden wir unsere Kräfte zusammenführen und schließlich am 29.01 in Stuttgart zur vollen Entfaltung bringen. Schüler_innen, Auszubildende, Eltern, Lehrer_innen und Studierende in jeder Stadt und jedem Dorf sind dazu aufgerufen sich dem gemeinsamen Protestzug anzuschließen. Von einer kleinen kreativen Aktion bis zur großen Demo, vom Clownsauftritt bis zur Blockade sind alle bildungspolitischen Protestinitiativen willkommen. Am 17.01. wird in Freiburg ganz im Südwesten ein Protestfeuer entzündet. Dieses werden wir als Symbol für den landesweiten Protest für freie Bildung von Stadt zu Stadt weitertragen. Jeden Tag soll so eine Protestaktion an einem Ort in BaWü stattfinden, bis das Protestfeuer am 29.01. zur Bildungsstreik Großdemonstration die Landeshauptstadt erreicht.

Mehr Infos HIER.

Am 20.01. findet in der Alten Aula der Uni Marburg ein von der Universitätsleitung organisiertes hochschulpolitisches Forum statt, bei dem über Bildung diskutiert werden soll. Die Initiative Bildungsstreik Marburg, vertreten durch Jan Beberweyk, ist ebenfalls auf dem Podium mit dabei.

1. Hochschulpolitisches Forum diskutiert über Bildung

Unipräsidentin lädt zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe

„Die Universität und die Bildung – wird eigentlich noch Bildung gewünscht?“ – dieser Frage stellt sich die Marburger Universitätspräsidentin Professorin Dr. Katharina Krause zusammen mit Vertretern von Wissenschaft und Gesellschaft beim ersten Hochschulpolitischen Forum der Philipps-Universität, das am kommenden Donnerstag, den 20. Januar 2011 in der Aula der Alten Universität stattfindet. Für den Impulsvortrag konnte Achim Meyer auf der Heyde gewonnen werden, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW). Zu dieser Veranstaltung lädt die Universitätspräsidentin alle Interessierten herzlich ein.

  • Hochschulpolitisches Forum: Die Universität und die Bildung
  • Wann? Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:30 Uhr
  • Wo? Aula der Alten Universität, Lahntor 3, Marburg

Das Selbstverständnis der Universität als Bildungseinrichtung unterliegt in den letzten Jahrzehnten einem Wandel. Die Erwartungen der Gesellschaft und die Zuschreibung von Aufgaben durch die Politik haben bei sinkender staatlicher Grundfinanzierung zugenommen: Die Universitäten sollen auf neue Bildungsbedürfnisse reagieren, die sich aus der wissensbasierten Gesellschaft und Wirtschaft ergeben. Gleichzeitig gibt es eine steigende Nachfrage nach Hochschulbildung und das politische Ziel, den Anteil der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen an der Gesamtbevölkerung zu erhöhen.

Wie aber verträgt sich der Wunsch nach Bildungsgerechtigkeit mit einer Steuerungslogik, die dem Wettbewerbsgedanken und dem Exzellenz-Paradigma verpflichtet ist? Macht die Universität gleichermaßen fit für die Wissenschaft, den Beruf und das Leben? Wird eigentlich noch Bildung gewünscht? Dies ist die Leitfrage der Podiumsdiskussion, die sich an den Impulsvortrag von Achim Meyer auf der Heyde anschließt.

Neben der Universitätspräsidentin und dem Generalsekretär des DSW suchen nach Antworten: der Marburger Hochschulrats-Vorsitzende Professor Dr. Uwe Bicker als Vertreter der Berufspraxis; Professorin Dr. Renate Renkawitz-Pohl, Mitglied des Wissenschaftsrats; der Diplomtheologe Patrick Mähling als Vertreter des wissenschaftlichen Mittelbaus; der Student Jan Beberweyk von der Initiative Bildungsstreik Marburg. Die Fachjournalistin Svenja Üing moderiert die Gesprächsrunde.

Das Hochschulpolitische Forum ist eine neue Veranstaltungsreihe, die einen Blick auf die Kontexte von wissenschaftlicher Arbeit und Studium erlauben soll. Der Auftakt richtet sich an die Hochschulöffentlichkeit sowie an das interessierte und der Universität verbundene Publikum in Stadt und Region. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht bei einem Umtrunk im Kreuzgang der Alten Universität Gelegenheit zum weiteren Gespräch.

Als Teil der Global Wave of Action for Education“, welche von Oktober bis November 2010 stattgefunden hat, ist ein Video entstanden, das einen Überblick über die Proteste während dieser Zeit liefert.

Und hier ist es…

Die zunehmende Ökonomisierung und Privatisierung von Bildung sind weltweite Phänomene, welche auch in den Bildungseinrichtungen vor Ort zu beobachten sind. Im Rahmen des 1. Marburger Forums für Bildung diskutierten am 20. November 2010 rund 50 Interessierte unterschiedliche Facetten zu diesem Thema unter dem Motto “Wa(h)re Bildung”. Continue reading »

Hier ein Video zu “Europas Rechtspopulisten auf Erfolgskurs” (Teil 1, 2, 3), das auf jeden Fall ein Bildungsthema ist.

Erschreckend!

Probleme lassen sich nicht mit den Denkweisen lösen,

die zu ihnen geführt haben.“ Albert Einstein

Einzelheiten zum Forum gibts HIER!

Und HIER gehts zum Konzert!

Seit dem Entstehen des “Bildungsstreik” treffen sich Aktive aus den lokalen Bündnissen bei sogenannten bundesweiten Vernetzungstreffen ungefähr einmal im Monat, um gemeinsam Proteste zu koordinieren, voneinander zu lernen und sich auszutauschen. Außerdem werden meist die Beschaffung von bundesweiten Materialien und die Pressearbeit ebenfalls koordiniert.

Hier nun die Ergebnisse des letzten Treffens, welches vom 06.-08. August an der TU Berlin stattfand.

Da einige lokalen Bündnisse bei sich nicht die Kapazitäten sehen großartig für Proteste kommenden Herbst zu mobilisieren, wird es keine Aktionswoche oder Aktionstag als “bundesweiter Bildungsstreik” vorerst geben.

Stattdessen werden die lokalen Bündnisse dazu aufgerufen sich an den vielen Protesttagen der Gewerkschaften (eine genaue Auflistung folgt bald) und der “Global Wave of Action for Education” zu beteiligen.
Um gemeinsam Aktionen zu koordinieren und stärker unsere Ansichten kundzutun, habe einige Aktive auf dem bundesweiten Treffen das “Free Education Movement” (FEM) initiiert. Unter diesem Namen können sich Gruppen und Bündnisse zusammenfinden, um gemeinsam diesen Herbst/Winter Aktionen, Proteste und Veranstaltungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Verbindendes Element ist die internationale “gemeinsame Erklärung“. Der 17.11. hat sich als möglicher zentraler Aktionstag herauskristallisiert, da dieser Tag auch den “International Students’ Day” markiert und einen Höhepunkt der “Global Wave” darstellen wird. Auch in einigen Städten in Deutschland wird sich bereits auf diesen Tag vorbereitet, so z.B. in Hessen (dezentraler Aktionstag).

Außerdem wurden zwei größer angelegte Treffen andiskutiert, bei welchen die “Reflektion” und “Ausarbeitung von Perspektiven” im Vordergrund stehen soll.
Eines davon ist eher für Ende September und das andere für Ende November angesetzt. Sobald es mehr dazu gibt, werden die Einzelheiten auch hierzu bekannt gegeben.

Nachdem nun beim letzten Treffen der Initiative Bildungsstreik Marburg Ideen für die Herbstveranstaltung ausgetauscht wurden,  wollen wir nun die Pläne etwas konkretisieren. Dazu treffen wir uns am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des AStA Marburg (Erlenring 5).

Alle, die den Herbst mitgestalten möchten, sind herzlich eingeladen ebenfalls am Treffen teilzunehmen.

Mittwoch, 18.08. -  18 Uhr – AStA Marburg

Folgende Email hat die Initiative Bildungsstreik Marburg erreicht. Alle Aktiven und Interessierten sind herzlich eingeladen, am Treffen teilzunehmen und sich einzubringen.

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Hallo bildungspolitisch Interessierte,
Hallo LandesAstenKonferenz, Bildungsstreik, Protestplena, Fachschaften, ASten, Gewerkschaften, Interesierte,

nächsten Dienstag, den 03.08.2010, möchten wir eine zeitliche und inhaltliche Planung für den kommenden Herbst/ das kommende Wintersemester machen.
Das Treffen findet ab 13h in den Räumlichkeiten des AStA Gießen statt (Otto-Behaghel-Str. 25d, auf dem Campus des Philosophikum I, zwischen “Neue Mensa” und “Studentenwerk”).
Am besten einen der Busse Nummer 10, 801 und 802 nehmen, an der Bushaltestelle Rathenaustraße aussteigen.
Das Treffen ist offen für alle Interessierten.

Tagesordnungsvorschlag:

1.) Herbstplanung Bildungsproteste
- Hessen
- Bundesweit
- Global
- Seminarrauswurfkampagne/ Kürzungen

2.) gesamtgesellschaftliche Krisen- und Kürzungstheamtik
- inhaltliche Schwerpunkte
- Aktionen

3.) Vorstellung des stud. Akkreditierungspools

4.) Materialgestaltung und -verteilung
(Ergänzungen erwünscht)

Vergangenen Donnerstag (08.07.2010) kam in der Sendung Monitor ein Beitrag zum Thema Depression bei Kindern und Jugendlichen und inwiefern die Schule dabei eine Rolle spielt.

Ich kann ihn nur weiterempfehlen, zumal er deutlich zeigt, wie sehr der Lesitungsdruck Kinder und Jugendliche schädigt. Das Thema wird leider viel zu selten in der Öffentlichkeit thematisiert. Schließlich muss jede/s selbst zusehen, dass er/sie mitkommt in der Schule.

Zum Beitrag gehts HIER.

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