Free Education Movement Marburg

Das Free Education Movement Marburg wird am kommenden Wochenende (18. und 19.06.2011) beim vierten Marburger Bildungsfest mit einem Stand vertreten sein.

Euch erwartet neben einem Quiz auch Informationen zur aktuellen Lage der Marbuger Bildungseinrichtungen.

Wir freuen uns auf regen Austausch mit allen Interessierten!

Weitere Infos zum Bildungsfest: Bildungsfest Marburg

Bis dann!

23. – 29.Mai 2011, Weltweit

We are Everywhere!

~ in english ~

Ältere Übersichten von Aktivitäten auf dieser Welt im Zusammenhang mit den Bemühungen/Aktionen gegen die zunehmende Privatisierung von Bildung und für freie emanzipatorische Bildung für alle: August 2010März 2010 – das gesamte Jahr 2009
Um Aktive und Gruppen weltweit über lokale Proteste und Aktivitäten zu informieren,  kann von der Infrastruktur der International Student Movement (z.B. Verteiler, Gruppen/Seiten auf facebook, etc.) Gebrauch gemacht werden.

Kommentare, Fragen, Vorschläge oder fehlt was in der Liste?
Dann kontaktiert: united.for.education@gmail.com

29.Mai

Seoul (Südkorea):
Tausende Studierende füllten die Straßen der Hauptstadt, um für die Halbierung der Studiengebühren zu protestieren. Die Demonstration war spontan. Somit waren die Einsatzkräfte der Polizei eher unvorbereitet. Nichtsdestotrotz wurden 73 Aktive in Gewahrsam genommen.  Nach  einer Demo zum Cheong Wa Dae (das Büro des Präsidenten des Landes) im Zentrum von Seoul legte sich eine Gruppe von College-Studis als Teil des Protests auf die Straße und verschränkte ihre Arme.
Ungefähr 500 Studierende nahmen nachts an einer Mahnwache mit Kerzen teil. Auf dieser forderten sie die sofortige Freilassung der in Gewahrsam Genommenen.

Quelle: ism-global.net

28.Mai

Kairo (Ägypten):
Seit heute besetzen Studierende der Nil Universität Teile des Campus (smart village), um die Öffnung des Geländes zu erwirken. Die Nil Universität ist eine eher kleine private Einrichtung, der Campus wird von einer sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaft (= Public-Private-Partnership) betrieben.
Unter anderem erhält die Hochschule Forschungsaufträge von Google, Microsoft, GM, Intel, Alcatel-Lucent, the Qatar Foundation, Synopsys und Cadence.

Quellen: youm7.com + en.wikipedia.org

26.Mai

Deutschland:
Tausende gingen in Bayern und Niedersachsen auf die Straße, um für die Abschaffung von Studiengebühren zu demonstrieren. Es sind die letzten zwei Bundesländer in Deutschland, in denen die Erhebung von allgemeinen Studiengebühren erlaubt ist.  Aufgrund massiver Proteste in den letzten Jahren wurde die Campusmaut in mehreren Bundesländern wieder abgeschafft. Demzufolge fordern Studierende in Bayern und Niedersachsen von “ihrer” Landesregierung sich dieser Entwicklung anzuschließen.

Quelle: ism-global.net

Santiago (Chile):
2.000 Studierende wurden in Auseinandersetzungen mit der Polizei während einer Demo gegen die zunehmende Privatisierung von Bildung und für ein mit öffentlichen Mitteln ausreichend finanziertes Bildungssystem verwickelt. Duzende Studis wurden in Gewahrsam genommen.

25.Mai

Ukraine:
In 17 Städten protestierten Studierende gegen Kürzungen an Hochschulen sowie die zunehmende Privatisierung von Bildung und die allgemeine Bildungspolitik. Unter anderem rief die unabhängige Studi-Gewerkschaft Direct Action zu den Protesten auf.
Der Protest wurde auch bis zum Verwaltungsgebäude des Staates getragen.
Die Bilder und das Video zeigen die Demo in der Hauptstadt Kiew.

Quellen: demotix.com + direct-action.org.ua + mehr Bilder: direct-action.org.ua + mehr Videos: youtube.com (II)

24.Mai

Chennai (Indien):
Eltern protestierten gegen Gebühren an der Springfield Matriculation School.

23. + 24.Mai

Ouagadougou (Burkina Faso):
An beiden Tagen gingen tausende Studierende auf die Straßen in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Sie zündeten Autoreifen an und riefen Sprüche, in welchen sie die Unterstützung für ihre Dozent_innen zum Ausdruck brachten, die aktuell für bessere Lebens- und Lehrbedingugen kämpfen. Die Studierenden stürmten auch das Ministerium für Bildung wobei diverse Gegenstände zu Bruch gingen.
Die Lehrkräfte sind seit letzter Woche im Streik.

Quellen: thenation.com + nytimes.com + signalfire.org

23.Mai

U.S.A.:
Bisher wurden an vier Hochschulen allein in diesem Semester sogenannte Sit-ins im Rahmen der “Kick Out Sodexo” Kampagne durchgeführt. Sodexo ist ein multinationales Catering-Unternehmen, welches Verträge mit mehr als 600 Hochschulen allein in den U.S.A. hat. Nach Aussage der Aktiven vor Ort  symbolisiert “Sodexo the privatization of our schools, where labor previously done in-house is now being outsourced”.
Insgesamt wurden bisher 56 Aktive bei den Besetzungen festgenommen. Der letzte Sit-in fand am 23.Mai an der Ohio State University statt, welcher neun Ingewahrsamnahmen zur Folge hatte.

Quelle: ism-global.net

Vollversammlung: 25.05.2011, 20 Uhr, HSG Hörsaal 005
“Hörsaal voll, Kasse leer” – Kürzungen wegen des Hochschulpaktes

Auf dieser Vollversammlung unter dem Motto “Hörsaal voll wie Kasse leer!” informieren wir über die Kürzungen durch den Hochschulpakt und deren Folgen. Hierbei werden die Situationen verschiedener Fachbereiche und der Universität als Ganzes beleuchtet. Darauf folgend soll über weiteres politisches Vorgehen diskutiert werden. Zudem wird über lokale und internationale bildungspolitische Bewegungen berichtet.

Also kommt zahlreich, berichtet, erzählt, informiert. Das ist unsere Chance uns zu äußern uns und denen zu sagen wie es wirklich aussieht.

(Quelle: www.asta-marburg.de )

Sei es nun in der Schule, auf der Uni oder dem Arbeitsplatz, immer mehr Menschen leiden unter Depression und dem zunehmenden Druck erzeugt durch die Leistungsgesellschaft…

„Angst vor dem Versagen“

Jeder Zweite, der 2010 beim Studentenwerk München Hilfe suchte, kam mit „studienbedingten Problemen“, im Jahr zuvor war es nur jeder Dritte. Diplom-Psychologin Petra Holler leitet dort die psychosoziale Beratungsstelle.

SZ: Mit welchen Problemen sind Sie konfrontiert, was hat sich verändert?
Holler
: Wir hören häufiger von Arbeits- und Lernstörungen, Prüfungsängsten, Aufschiebeverhalten, Problemen bei der Entscheidungsfindung. Dagegen sind die klassischen Identitätsfragen seltener geworden: Wer bin ich, was kann ich, wo soll ich hin im Leben? Ansonsten gibt es Krisen jeglicher Art, zum Beispiel Überlastungs- und Erschöpfungskrisen. Auch die Selbstwertproblematik spielt eine Rolle. Manche haben das Gefühl, sie schaffen es nicht. Das steht häufig im Zusammenhang mit dem eigenen, überzogenen Leistungsideal. Das kann bis zur Depression führen.

SZ: Wie äußert sich diese?
Holler
: Die Betroffenen haben häufig Schlafstörungen, sie sind freud- und lustlos, ziehen sich von ihren Freunden zurück. Vor allem aber leiden sie unter tiefen Selbstzweifeln und Versagensgefühlen.

SZ: Ist für diese Entwicklung die Einführung des Bachelor- und Masterstudiums verantwortlich?
Holler
: Der Leistungsdruck ist hoch, aber die Umstellung ist nur zum Teil schuld. Auch der Zeitgeist hat sich gewandelt. Die Gesellschaft erwartet ein schnelles, ökonomisches, effizientes Studium. Das war früher anders. Noch in den 90er Jahren war die Zeit, die den Studenten, der sogenannten Elite, für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit gewährt wurde, sehr viel weniger festgezurrt.

SZ: Bedeutet das ein Ende des akademischen Ideals?
Holler
: Es gibt durchaus noch idealistische Studenten, die sich davon nicht beirren lassen. Aber es ist häufig nicht mehr möglich, auch mal etwas auszuprobieren, mal in eine Vorlesung aus einem anderen Fachbereich zu gehen.

SZ: Man könnte den Eindruck gewinnen, dass gerade Studenten besonders viele Probleme haben. Aber junge Leute, die eine Lehre machen, dürften doch auch Stress haben.
Holler
: Untersuchungen zur durchschnittlichen Krankheitshäufigkeit belegen da keine großen Unterschiede. Aber es gibt welche. Lehrlinge bekommen viel früher Anerkennung und Geld. Ein Student muss Jahre vorausdenken und sich bewusst machen, dass er den Lohn für seine Mühe erst viel später erhält. Für viele ist dieser Spannungsbogen zu lang.

SZ: Ist dann ein Studium der falsche Weg?
Holler
: Ja, wenn es quälend wird, weil man eigentlich gar nicht studieren wollte, sondern das Studium nur als Verlegenheitslösung sieht, nach dem Motto: Ich habe Abitur, da wäre es doch Verschwendung, nicht an die Uni zu gehen.

SZ: Wollen denn viele Studenten aufgeben?
Holler
: Nein. Die allermeisten sagen: Ich will es schaffen, ich darf nicht zweifeln. Da ist es für einen Berater dann schwierig, mit dem Studenten gemeinsam über einen Plan B nachzudenken.

SZ: Was raten Sie in so einem Fall?
Holler: Sich vielleicht eine Auszeit zu nehmen. Aber vielen macht das Angst. Sie interpretieren normales Zweifeln bereits als Scheitern.

SZ: Welche Ängste treiben Studierende noch um?
Holler
: Die Angst, mit dem erworbenen Wissen keinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Das kann gerade für Geisteswissenschaftler problematisch sein und sich am Ende des Studiums zu einer Krise auswachsen. Nun gehören Krisen aber zum Leben. Man kann sie durchstehen. Doch die heutigen Rahmenbedingungen lassen dafür keinen Raum mehr.

Interview: Ralf Steinbacher

Süddeutsche Zeitung 2.5.11 Seite 16 —

Bereits im Juli letzten Jahres berichtete Monitor über das zunehmende Leid ausgelöst durch Depressionen unter Kindern. Der Beitrag kann weiterhin hier angesehen werden!

Am 15.April gingen Studierende an der Universität von Makerere, der mit mehr als 30,000 Studis größten öffentlichen Hochschule Ugandas, in den Streik, um sich gegen eine Verdoppelung von Studiengebühren zu wehren.

Mehr als 70 Protestierende wurden nach Angriffen von Polizeikräften mit Tränengas und Schlagstöcken verletzt und sieben verhaftet.

Weitere Einzelheiten und Bilder gibt es auf der Homepage der International Student Movement (ISM) Plattform: ism-global.net

Am 23.04. ab 20 Uhr finden im TRAUMA im g-werk (Afföllerwiesen 3a) unser Veranstaltungs-Abend + Soli-Party statt unter dem Motto:


auch auf facebook

20 – 22h

Kurzvorträge zu: Bangladesch, Puerto Rico, Ägypten, B3a Ereignissen  + Skype-Talk mit Aktiven vor Ort + Film-Clips + Diskussion

2010 blockierten hunderte Demonstrierende im Rahmen der Proteste gegen Hessischen Hochschulpakt die B3a in Marburg. Es kam zu willkürlichen Festnahmen. Mehrere Personen wurden wegen vermeintlicher Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie versuchter Gefangenenbefreiung, versuchter Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung angeklagt. Auch wenn die repressiven Maßnahmen den Anschein von Willkür erwecken, steckt hinter den immer wieder kehrenden Übergriffen auf Bildungsaktivist_innen eine Systematik. Diese lässt sich nicht nur in Deutschland, sondern global beobachten.

Die Proteste in Marburg sind Teil einer globalen Bewegung. Exemplarisch wollen wir Teile dieser Bewegung vorstellen. Hierzu wird es Beiträge von Beteiligten der Ereignisse in Marburg geben. Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Ägypten, Bangladesch und Puerto Rico. Damit möchten wir zeigen, dass Repression unterschiedliche Gesichter hat, aber stets den gleichen Zweck: Emanzipation zu verhindern.

23 – ca. 4h

Soli-Party mit der jo (electro swing, electro, bass, dubstep) und ScarceOne (funk, soul)

Solidarität gegen Repression in Marburg: Nach Protesten gegen im neuen Hochschulpakt festgeschriebene Kürzungen wurden letztes Jahr 7 Studierende vors Gericht gebracht, die sogenannten B3a-Angeklagten. Nun müssen die bisher verhängten Buß- und Strafgelder sowie Gerichtskosten bezahlt werden.

Angeklagt sind wenige, gemeint sind wir alle!

Solidarität mit Bildungsaktiven in Asien: Auch in Asien kämpfen Menschen für freie emanzipatorische Bildung. Wir möchten lokale Strukturen und eine stärkere Vernetzung in der Region unterstützen.

We are EVERYWHERE!

Proteste gegen neues Bildungsgesetz werden mit Repression beantwortet. Regierung erlässt Notstandsdekret. 6.000 Lehrer im Streik

von Laura Zierke, San José

erschienen bei amerika21.de

Polizeieinheiten gehen gegen Proteste vor

Tegucigalpa. In den Straßen honduranischer Städte werden derzeit heftige Straßenkämpfe zwischen Polizei und Zivilgesellschaft ausgefochten. Lehrer, Eltern und Professoren protestieren seit rund einem Monat gegen die Bestrebungen der Regierung, ein neues Bildungsgesetz zu erlassen. Die Regierung verteidigt den Vorschlag mit dem Argument, das Gesetz würde zur Verbesserung der Lernbedingungen beitragen. Kritiker sehen darin jedoch eine Privatisierung des Bildungssektors und die Abgabe der Verantwortung des Staates an die Bevölkerung.

Der Gesetzentwurf sieht die Dezentralisierung der Verwaltung öffentlicher Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten vor. Die Protestierenden kritisieren, dass Aufgaben des Staates an die Gemeinden übertragen würden. Eltern und andere Gemeindemitglieder würden dazu verpflichtet, den Bildungsbetrieb mitzugestalten und zu evaluieren und somit als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Lehrer bekämen Verantwortungen aufgehalst, die bislang staatliche Institutionen übernommen haben, so der Vorwurf der Kritiker.

De-facto-Präsident Porfirio Lobo Sosa erließ infolge des seit vier Wochen andauernden Streiks von rund 6.000 Lehrern (von insgesamt rund 60.000) am vergangenen Freitag ein Notstandsdekret. Es sieht die vorläufige Suspendierung streikender Lehrkräfte und die temporäre Einstellung von Ersatzlehrern vor. Das Dekret schürte die Wut der Bevölkerung, die seit Anfang der Woche noch entschlossener gegen die Maßnahmen protestiert.

Die Polizei begegnete den Demonstranten in den letzten Tagen mit Tränengas und Wasserwerfern. Neben zahlreichen Festnahmen von Erwachsenen wie Minderjährigen, gab es Verletzte und eine Tote. Augenzeugenberichten zufolge wurden Hausdurchsuchungen ohne Haftbefehle vorgenommen, Personen seien grundlos aus Taxis und Bussen gezerrt worden. Es wird von Folterungen und bewaffneten Übergriffen auf unbewaffnete Zivilisten gesprochen.

Duña Montoya, Sprecherin des Kommunikationszentrums “Comunicación Comunitaria” (COMUN) berichtet über das Geschehen in diesen Tagen: “Die Szenen, die sich derzeit in Tegucigalpa und in anderen Städten des Landes abspielen, rufen die Erinnerungen an den Staatsstreich am 28. Juni 2009 hervor. Das Regime Pofirio Lobo Sosas geht mit unglaublicher Härte und Brutalität gegen das Volk vor.” Auch kritische Presseorgane blieben nicht unversehrt. Mehrere berichterstattende Journalisten wurden von der Polizei attackiert und verletzt.

Schul- und Hochschullehrer reichten nun eine Petition beim Obersten Gerichtshof von Honduras ein, der die Legalität des Notstandsdekretes überprüfen soll. Indessen versucht die de-facto-Regierung mit einer Werbekampagne die honduranische Bevölkerung von Zweck und Nutzen der Umstrukturierung des Bildungsbereiches zu überzeugen. Menschenrechtsorganisationen machen nun verstärkt auf internationaler Ebene auf die erneut besorgniserregende Situation aufmerksam.

Globaler Tag der Solidarität mit Aktivist_innen in Puerto Rico

Der 11. März 1971 war einer der blutigsten Tage in der Geschichte der Universität von Puerto Rico. Der Hauptcampus in Rio Piedras wurde von der Polizei gestürmt, was zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte. Dabei starben zwei Menschen.


Seit Monaten schon kämpfen Studierende in Rio Piedras (Puerto Rico) gegen das Vorhaben der Regierung ab Januar 2011 Studiengebühren in Höhe von €800 pro Semester einzuführen in einem Land, in welchem knapp die Hälfte der Menschen unter der Armutsgrenze leben. Die Studiengebühren werden zur Folge haben, dass mindestens 10.000 der insgesamt 65.000 Studierenden ihr Studium abbrechen müssen.

Diese Maßnahme ist neben der Streichung von 25.000 Stellen im öffentlichen Sektor der nächste Schritt einer nicht nur in Puerto Rico betriebenen Privatisierungspolitik.

Um diesem Vorhaben zu stoppen, protestieren Studierende gemeinsam mit Professorinnen und Angestellten der Universität bereits seit Monaten, indem sie den universitären Betrieb bestreiken.

Die Regierung versucht den Protest auf dem Campusgelände durch massive Polizeiangriffe zu unterbinden. Durch das gewalttätige Vorgehen der Polizei mit Tränengas- und Rauchbombeneinsatz, haben diverse Menschen Verletzungen erlitten. Viele Protestierende wurden verhaftet. Einige Frauen sogar sexuell belästigt.

Das Eindringen der Polizei auf dem Campus musste zuvor durch das Oberste Gericht in Puerto Rico bewilligt werden, da Universitätsgelände als autonomer Bereich gelten und nicht von der Polizei oder anderen Sondereinheiten betreten werden dürfen.

Die Ereignisse in Puerto Rico zeigen, wie skrupellos mit Menschen allgemein und Studierenden im Besonderen umgegangen wird, die sich gegen zunehmende Privatisierung von Bildung und für demokratische Strukturen an Bildungseinrichtungen stark machen und erinnert wegen der massiven staatlichen Repressionen zunehmend an die Geschehnisse am 11. März 1971.

Auch das Free Education Movement Marburg versteht sich als Teil der globalen Bewegung für freie und emanzipatorische Bildung.

Wir solidarisieren uns mit den Studierenden in Puerto Rico in ihrem Einsatz für freie und emanzipatorische Bildung.

Free Education Movement Marburg

For Free Emancipatory Education in Puerto Rico and Everywhere else!

~ one world – one struggle ~

Homepages für Einzelheiten:
http://ism-global.net/march11_solidarity
http://redaccion-pr.net (offizielle Homepage der Organisator_innen des Aktionstages)

Eine Übersicht der Aktionen weltweit, die am 11.03. stattfanden,  gibt es auf englisch hier:  ism-global.net

Am 27. März steht in Hessen die Volksabstimmung zum Thema Schuldenbremse an. Der Ausgang der Abstimmung wird die hessische Politik in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten massiv beeinflussen. Also kommt informiert Euch, stimmt ab!!

Ort und Uhrzeit: Audimax der Philipps-Universität um 18 Uhr.

Reichlich Informationen, Links und Updates findest du auf den Seiten des AStA-Marburg

Angeklagt sind Einzelne – Gemeint sind wir alle!

Am Donnerstag den 10.02.2011 findet um 14:00 Uhr vor dem Hörsaalgebäude der Philipps-Universität die erste Kundgebung zu den Prozessen statt.

Der erste Prozesstermin ist dann am 14.02.2011. Um neun Uhr beginnt der Prozess.Im Anschluss an den Prozess wird es wiederum um 14:00 Uhr eine weitere Kundgebung am Hörsaalgebäude geben.

Weitere Informationen und Updates gibt es regelmäßig auf http://b3a.uebergebuehr.de/

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