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Termineplan für die nächsten Wochen

Hier sind die Termine für die nächsten Wochen.
Was macht der Bildungsstreik bundesweit!
Was macht der Bildungsstreik in Marburg!
Was macht die Uni mit dem Hochschulpakt!

07.06.: letztes großes “Bildungsstreik Marburg”-Treffen vor der Demo!

18Uhr im AStA

09.06.: bundesweiter dezentraler Aktionstag

Vorbereitungen für Marburg sind am Laufen – falls du mitmachen willst, komm zu den wöchentlichen Plena mittwochs 19 Uhr, Foyer der PhilFak (Wilhelm-Röpke-Str. 6)

16.06.: Day of United Symbolic Actions

Nähere Infos unter:

emancipating-education-for-all.org/day_united_symbolic_actions

17.-20.06.: Bildungsfest in Marburg

19.06. Bildungsstreik Initiative Marburg auf dem Bildungsfest

Infos über das Bildungsfest

Protestbrief an Ministerinnen

An alle SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und StudentInnen,

wenn ihr auch über die Sparmaßnahmen der hessischen Landesregierung

in Höhe von 79 Millionen € jährlich verärgert seid, dann lasst es

Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und

Kultusministerin Dorothea Henzler wissen.

Über die Seite Hessen-spart-an-Bildung könnt ihr eine Email an beide

Ministerinnen verschicken.

Einen Auszug aus dem Protestbrief (Hier in ganzer Länge):

“…Die Qualität der Lehre und Forschung an den schon jetzt überfüllten hessischen Schulen und Hochschulen wird sich weiter verschlechtern, bei teilweise 150% Auslastung ist kein Spielraum zum Sparen mehr vorhanden. Die Kürzungen als „Solidarpakt in schwierigen Zeiten“ zu verpacken wirkt angesichts großzügiger Investitionen wie z.B. in den Flughafen Kassel-Calden fast zynisch.

…..

Bildung ist keine Ware; und Frau Kühne-Hörmanns Aussage in der FAZ vom 28.04., dass „Fachbereiche, in denen es kaum Studenten gibt, [...] nicht länger hinnehmbar“ sind, muss ich im Sinne einer freien und umfassenden Bildung entschieden widersprechen. Wie Sie aus geringen Studierendenzahlen einen kausalen Zusammenhang mit der Sinnhaftigkeit einer Forschungsdisziplin herleiten, ist ebenso unverschämt wie die offene Drohung im selben Interview: „Wer ihn [den Hochschulpakt] nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten“. Solche Aussagen können nur eskalativ auf die schon angespannte Situation wirken und disqualifizieren Ihre Forderung nach sachlichen Argumenten seitens Ihrer Kritiker.”

Sagt Nein zu den Einsparungen in der Bildung!

Kürzungen und Hochschulpakt ohne uns!

Auf zur Demo am 11. Mai in Wiesbaden ab 15 Uhr Hbf!!!!

Was steht an?

Count-Down zur Demo in Wiesbaden:

  • 10. Mai – 12.15Uhr
    Flashmobs an den Mensen:
    Plan ist es in BEIDEN MENSEN im Foyer, eingehakt, mit den Rücken zueinander eine Minute im Kreis zu stehen. Jede_r trägt gelbe T-Shirts mit Zettel auf denen die entsprechende Abfahrtszeit aus Marburg, also 11.30 Uhr, und dem Demo-Beginn in Wiesbdan, also 15 Uhr stehen. Anschließend wird ein Mensch den, in der Mitte des Kreises stehenden, Ghettoblaster betätigen und wir werden zu “Krawall und Remmidemmi” durch die Mensen tanzen. Nach dem Lied gehen wir geschlossen raus.
    Ihr braucht also: 5-10 Minuten Zeit und ein gelbes T-Shirt.
  • 10. Mai – 14Uhr
    Campus-Demo; anschließend an Flashmobs – haltet Augen und Ohren offen!
  • 10. Mai – 19Uhr
    Letztes großes Plenum vor der landesweiten Demo im Foyer der “PhilFak” (Wilhelm Röpke Str.6)
  • 11. Mai – 11.30Uhr
    Der “Bildungsstreik Marburg” trifft sich am Hbf, um sich auf den Weg nach Wiesbaden zu machen
  • 11. Mai – ab 15Uhr (am Hbf Wiesbaden)
    Wiesbaden rocken – Kürzungen blockieren!
    [Es finden uniweit keine Veranstaltungen statt, da "Dies Academicus".]
  • 12. Mai – 19Uhr
    Plenum: “Wie machen wir gemeinsam weiter?” – wie immer im Foyer der “PhilFak”

1000 Studierende demonstrieren gegen die Mittelkürzung und für mehr Demokratie an der Philipps-Universität

Pressemitteilung des AK Öffentlichkeit der Bildungsstreik-Initiative Marburg zum 22.04.2010

1000 Studierende demonstrieren gegen die Mittelkürzung und für mehr Demokratie an der Philipps-Universität
Am 22.04.2010 versammelten sich etwa 1000 Angehörige der Philipps-Universität Marburg zu einer Kundgebung vor der Alten Universität in Marburg. Anlass war die Amtseinführung der neuen Universitätspräsidentin Krause und der Besuch der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Kühne Hörmann.

Um 13 Uhr begannen ca. 50 Studierende ihren Weg durch die Universität. Auf dem Weg durch Seminare und Vorlesungen zur alten Universität wuchs die Gruppe auf ca.500 Menschen an.
Als um 14:30 Uhr die studentische Kundgebung begann, waren ca. 1000 Angestellte der Universität, Studierende, Professor_innen und andere Interessierte vor Ort.
Die Studierenden thematisierten die antidemokratische Politik des ehemaligen Universitätspräsidenten Nienhaus, dessen Amtszeit endete, und äußerten die Hoffnung, die neue neue Universitätspräsidentin Krause könnte die Interessen der Studierenden und Angestellten besser berücksichtigen. Das Amt der/s Unipräsident_in wurde allerdings als undemokratisch zurück gewiesen.
Anlässlich des Besuchs der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Kühne-Hörmann wurden auch die aktuellen Kürzungen des Ministeriums thematisiert. Es soll 2011 79 Millionen Euro Für Schulen und Hochschulen in Hessen eingespart werden. Das bedeutet für die hess. Hochschulen 30 Millionen Euro und für die Philipps-Universität 5 Millionen Euro weniger.
Die Ministerin brach ihre Rede dann aber auf Grund lautstarken Protestes von Studierenden ab. Der Senat hatte sich außerdem in schwarz gekleidet und lediglich Wasser und Knäckebrot gereicht. Die Polizei hatte zuvor Studierende mittels sog. Pfefferspray daran gehindert an der öffentlichen versammlung im Festsaal teil zu nehmen. Geklärt werden muss noch die Beteiligung des Universitätskanzlers Nonne an einer Rangelei an der Eingangstür.

Podcast: Mit dem Rücken an der Wand – Die aktuelle Lage der Uni Marburg und der hessischen Bildungslandschaft

Die hessische Bildungslandschaft steht, wenn die geplanten Kürzungen von insgesamt fast 80 Millionen Euro wirklich durchgesetzt werden, mit dem Rücken an der Wand. Durch die schlechte Informationspolitik des Ministeriums ist es im Moment schwer die Entwicklungen in einen Gesamtkontext zu rücken. Deswegen versuchen wir in dem Podcast einen Abriss der aktuellen Lage in Hessen und insbesondere in Marburg zu geben. Leider können wir nicht für alle Zahlen Quellen nennen bzw. sie 100% garantieren. Wir haben uns aber bemüht so genau wie möglich zu sein. In den Shownotes kann man einige der Zahlen auch im Orginal nachlesen. Es geht dieses Mal wirklich um die (ohnehin schon marode) Substanz der Hochschulen. Deswegen: Vernetzt euch, organisiert euch, bringt euch ein, sprecht mit euren Kommilitonen & Freunden, Eltern & Geschwistern, protestiert für eure Bildung!

Podcast der aktiven Fachschaft Politikwissenschaft

Demo zum “Tag gegen Polizeibrutalität” und Prozess zum Bildungsstreik

Mo, 15.03 – Demo zum

“Tag gegen Polizeibrutalität”

organisiert von der Roten Hilfe Gießen

Beginn und Treffpunkt: 12.00 Berliner Platz (voraussichtliches Ende 13.15)

Lokaler Hintergrund dieser Demonstration: Am selben Tag, 13.30 Uhr findet im Amtsgericht der zweite Prozesstermin gegen einen Schüler statt. Er wurde im Rahmen einer Schülerdemonstration im Juni 2009 in Gießen vorübergehend festgenommen. Der Vorwurf lautet auf, “Öffentliche Aufforderung zu Straftaten” (§ 111 StGB). Den Hintergrund beschreibt die Solidaritätsgruppe um den Betroffenen folgendermaßen:
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Bildungsstreik goes 2010

Aufruf zum Bildungsstreik 2010Liebe Bildungsbewegte,

Am Freitag den 26. Februar haben sich Aktive des Bildungsstreiks; der GEW, der FAU, Elternbeiräte, SchülerInnen, Studierende und andere Interessierte zum ersten Koordinierungsgespräch zum Bildungsstreik im Sommer 2010 getroffen.

Themen waren der Zeitplan für die Aktionen im Sommer und die Vernetzung untereinander. Außerdem sollte die inhaltliche Diskussion mehr Raum innerhalb des Protestes eingeräumt bekommen.

Im Sommer soll neben Themen, die Studierende betreffen auch verstärkt die von SchülerInnen und Auszubildenden bearbeitet werden.

Das nächste Treffen findet am

Freitag, den 19. März um 18 Uhr
im Haus der Jugend, Frankfurter Straße 21 in Marburg, Raum 202

statt.

Gruppen, wie Einzelpersonen, die Interesse an Veränderungen im Bildungssystems und emanzipatorischer Bildung haben, sind herzlich eingeladen.

Auf zum Bildungsstreik 2010, auf in einen heißen Sommer,

Initiatiave Bildungsstreik Marburg

Audimax Wien geräumt – Bildungsproteste gehen weiter

Wien 21. Dezember: Während andere Universitäten politische Lösungen finden, lässt das Rektorat der Universität Wien räumen. Versorgung der Obdachlosen nicht sichergestellt.

Obwohl eine politische Lösung in Reichweite war, ließ das Rektorat das Audimax heute Morgen von der Polizei räumen. Etwa 150 Personen verließen auf Aufforderung friedlich das Gebäude. Die BesetzerInnen sind enttäuscht von der Vorgehensweise des Rektorats, sie verurteilen Räumungen als Ersatz für das Finden einer politischen Lösung.

Heute Abend hätten im Plenum die Bedingungen für eine Einigung mit der Universität beschlossen werden sollen. Von Seiten der BesetzerInnen herrschte eine große Bereitschaft noch vor Weihnachten eine Lösung zu finden.

Auch die Wiener Obdachlosenorganisationen fühlen sich übergangen. Die Vorbereitungen für die Versorgung der Obdachlosen waren noch nicht ganz abgeschlossen. Rund 100 Obdachlose stehen nun ein paar Tage vor Weihnachten auf der Straße. “Diese Menschen wurden heute mutwillig in die Kälte geschickt”, kritisiert Markus Reiter, Geschäftsführer des Neunerhauses.

Besonders unverständlich ist der Zeitpunkt der Räumung. Verglichen mit den letzten Wochen hat sich die Sicherheitslage nicht wesentlich verändert. Es gab keine akute Verschlechterung, die die heutige Räumung rechtfertigen würde.

Die Bildungsproteste gehen jedenfalls weiter! Die Wiener “unsereuni”-Bewegung hat ihr Zentrum in den noch immer besetzten zweitgrößten Hörsaal der Universität Wien (C1, AAKH) verlagert und die Arbeit sofort fortgesetzt. Um 13 Uhr und 19 Uhr finden dort Plena statt.

Die Audimax-Besetzung hat eine Bildungsbewegung losgetreten, die weit über die Besetzung hinausgeht. Über 30.000 Studierende sind über das Internet vernetzt, über 100 Arbeitsgruppen engagieren sich weiterhin, kreative Straßenaktionen, Proteste und Besetzungen an über 80 Universitäten in Europa gehen weiter.

Das Audimax Wien ist überall!

Rückfragehinweis:
AG Presse
+43 699/192 033 71

presse.uniwien@unsereuni.at
Homepage: http://unsereuni.at

Mit dem Bildungsboot zur KMK

Liebe Mitstreiterinnen,
liebe Mitstreiter,

die Proteste zur KultusministerInnenkonferenz (KMK) in Bonn sind ein
zentrales Element des Bildungsstreiks in diesem Winter. Es werden
Aktivistinnen und Aktivisten für emanzipatorische und freie Bildung
aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus erwartet. Es ist
wichtig, dass wir an diesem Tag in der Öffentlichkeit deutlich machen,
dass wir uns nicht von der KMK vereinnahmen lassen; dass die Umsetzung
der Beschlüsse der KMK unseren Forderungen in vielen Punkten sogar
genau entgegen stehen würde.
Um die Aufmerksamkeit auf die Proteste zu lenken, wird die
Mobilisierung aus dem Rhein-Main Gebiet unter anderem auf
unkonventionellem Wege geschehen.

Wir kommen mit dem BILDUNGSBOOT von Mainz nach Bonn!

Wir haben 600 Plätze an Bord. Es wird ein kleines Rahmenprogram mit
Workshops, Musik und der Band Doktorjewski geben.

Hinfahrt: 09 Dezember, Abfahrt Mainz um 22 Uhr; Ankunft Bonn ca. 7.30 Uhr
Rückfahrt: 10 Dezember, Abfahrt Bonn um 20.30 Uhr; Ankunft Mainz ca.10 Uhr

Zur verbindlichen Anmeldung bitte Name, Wohnort oder ggf. Hochschule
(beides für Pressearbeit und interne Erhebung) an die Mailadresse
Bildungsboot@maldes.de schicken.
Um die Fahrt zu finanzieren gibt es eine Eigenbeteiligung von fünf
Euro pro Person.

Alle angemeldeten Personen bekommen am Dienstag Abend eine Mail mit
weiteren Informationen und dem genauen Anlegeplatz in Mainz.

!!Wichtig!!
Mit der Rederei ist vereinbart, dass jede Person an Bord sich mit
Wasser selbstversorgen kann. Sämtliche anderen Getränke sowie Speisen
sind nur über die Bordgastronomie erhältlich und dürfen nicht mit an
Bord gebracht werden.

Wenn Ihr Banner für die Reling mitbringt, verseht diese bitte mit
Ösen, damit wir sie wetterfest befestigen können.

Mit solidarischen Grüßen
Euer Bildungsbootteam

Next Präsidentin an der Marburger Uni

Am 30 November wurde Katharina Krause zur neuen Universitätspräsidentin gewählt.

Die Studierenden sind sich bewusst, dass auch diese Präsidentin
nur in einem bestimmten Rahmen agieren kann, er nicht nur vom faktischen Gesetz sondern auch vom politischen Willen etwa der Landesregierung abhängt.

Frau Krause nahm in ihrer Rede Bezug auf liberale Grundideen, und
versicherte, alle Gruppen an der Universität ohne politische Intention
sachgerecht verwalten zu können. Es steht zu befürchten, dass Frau
Krause in den nächsten Jahren immer wieder Entscheidungen von Gremien wie der KultusmisnisterInnenkonferenz (KMK), sowie der Landesregierung mittels Sachzwang-Argumentation an die Studierenden und die anderen Angehörigen der Universität weiter gibt. Niemand kann sparsam und großzügig sein, wenn er ein 4,5 Millionen-Euro-Haushaltsloch verwaltet.

Anna Schreiber, AStA Vorsitzende, verlas und übergab der neuen Präsidentin in der Senatssitzung die Forderungen der
Verfassten Studierenschaft, beschlossen auf der Vollversammlung am
26.11.2009. Die Forderungen versuchen zum Teil, aktuelle Veränderungen, wie die stärkere Einflussnahme auf die Universität und die weitere Selektion durch Zugangsbeschränkungen für das MasterStudium abzuwenden, versuchen aber auch progressive Entwicklungen vorran zu treiben, so zum
Beispiel die Bindung der Präsidentin an Entschlüsse des Senats und die
Durchsetzung eines Tarifvertrages für Hilfskräfte an der Universität.

Die Präsidentin wurde aufgefordert, bis zum 1, Januar 2010 Stellung zu
den Forderungen zu beziehen. Die Studierenden werden die Schritte von
Frau Krause kritisch betrachten und behalten sich Eingriffe in die
Amtseinführung, Entschiedungen des Präsidiums und den
Universitätsbetrieb vor.

Universität muss demokratisch funktionieren. Das schließt die
Entschiedungskompetenz von Senat, Studierendenparlament und Fachschaften ein, das interessengesteuerte Eingreifen von Staat und Unternehmen allerdings aus.

Die Forderungen an die Präsidentin im Wortlaut