Seit Monaten wehren sich Studierende in Quebec (Kanada) gegen die geplante Erhöhung von Studiengebühren.
Was mit Demonstrationen in der Landeshauptstadt Montreal begann hat sich zu einer sozialen Bewegung gegen die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche entwickelt, an der sich neben Studierende u. a. auch Arbeiter_innen, Gewerkschafter_innen und Lehrende beteiligen.
In der letzten Ræducation-Sendung gab es ein Interview mit dem Aktiven Matthew Brett aus Montreal, der uns über einige Apsekte der Bewegung informierte.
Ausschnitt aus Ræducation # 4
Trotz massiver staatlicher Repression, konstanter negativer Berichterstattung in den Massenmedien und der überwiegend grundlegenden Kritik der Aktivist_innen am Wirtschaftssystem genießt die Bewegung eine breite Zustimmung in der kanadischen Bevölkerung.
Auch in anderen Teilen Nordamerikas und der Welt stehen Menschen den gleichen Entwicklungen gegenüber. Eine zunehmende gegenseitige Solidarisierung zwischen der Bewegung in Quebec und anderen Gruppen und Menschen weltweit, sowie die ungebrochene Entschlossenheit der Aktiven verleiht dem Ganzen einen wohltuendem Optimismus. Es ist schön zu sehen, was alles in Bewegung gesetzt werden kann, wenn Menschen Probleme erkennen, analysieren, sich dann organisieren und gegen sie vorgehen!
Auch in diesem Sinne
~ one world, one struggle ~
Weitere Informationen zum Quebec Student Strike (englisch):
rabble.ca
International Student Movement
The Dominion
Wir sind ein paar Leute, die sich aktiv für ein anderes Bildungsverständnis und -system einsetzen. Wir lehnen die zunehmende Kommerzialisierung von Bildung (u.a. als Ergebnis von Kürzungen öffentlicher Haushalte), NCs für Studiengänge, den zunehmenden Leistungsdruck, Selektionsmechanismen und die Elitenbildung im Bildungswesen ab! Stattdessen wollen wir freie emanzipatorische Bildung, die allen zugänglich ist und nicht primär Humankapital für den Lohnarbeitsmarkt hervorbringt.
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Die finanzielle Situation der Marburger Universität verschlimmert sich zum nächsten Semester nocheinmal drastisch. Um auf dieses Problem angemessen reagieren zu können, unterstützen wir den Aufruf zu einem Vernetzungstreffen am kommenden Dienstag, den 28. Februar, 12 Uhr im Hörsaalgebäude Biegenstr.14 Raum 104. Eingeladen sind alle Menschen, die mit uns, dem 

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