Einladung zur Pressekonferenz am 6. November 2009 anlässlich der „Global Week of Action“
Was sind die Probleme der Studierenden in Deutschland, aber auch weltweit? Wie hängen Bildung und Erziehung auf internationaler Ebene zusammen? Hat Bologna wirklich einen europäischen Hochschulraum geschaffen für gute, freie und finanzierbare Bildung? Wie lassen sich die Bildungseinrichtungen weltweit so verändern, dass sie den Anforderungen der Schüler_innen, Studierenden und der Gesellschaft als Ganzes entsprechen?
Bildungsproteste in Europa zeichnen sich zunehmend durch eine neue Entschlossenheit und Intensität aus, wie am Beispiel Österreich zu sehen ist. Wir alle zeigen uns solidarisch und folgen ihrem Beispiel.
Am 5. November 2009 findet weltweit der „Warm-up Day“ für die kommenden Bildungsproteste statt. Vom 9. bis 18. November 2009 rufen im Rahmen der „Education is NOT for $A£€ – Global Week of Action“ mehr als 60 Gruppen in knapp 30 Ländern zu öffentlichen Diskussionen, Demonstrationen und Besetzungen auf. In Deutschland sind lokale Bildungsstreikbündnisse und Studierendenvertretungen aus u.a. München, Bonn, Marburg, Frankfurt/M., Berlin, Heidelberg, Hamburg, Münster, Bochum involviert.
Der 17. November wird von Großdemonstrationen und weiteren Protesten in diversen Ländern gekennzeichnet sein gefolgt von einer intensiven Bildungsstreik-Phase in Deutschland, die mit der Blockade der Kultusministerkonferenz in Bonn und der Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig ihre Höhepunkte erreichen wird.
Für freie Bildung – weltweit. Bildung ist keine Ware!
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